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Abstieg: Aue im Tal der Tränen!

Heidenheim - Sie haben es nicht geschafft: Der FC Erzgebirge Aue muss nach fünf Jahren den Gang in die dritte Liga antreten. Ein 2:2-Unentschieden in Heidenheim reicht nicht.
Die Enttäuschung beim Public Viewing in Aue war riesengroß.
Die Enttäuschung beim Public Viewing in Aue war riesengroß.

Von Thomas Nahrendorf

Heidenheim/Aue - Eine ganze Region versinkt im Tal der Tränen: Der FC Erzgebirge Aue ist aus der 2. Fußball-Bundesliga abgestiegen. Ein 2:2 (0:0)-Unentschieden beim 1. FC Heidenheim reichte dem Team von Trainer Tomislav Stipic nicht, um das Wunder zu schaffen.

Kevin Kraus (56. Minute) und Robert Leipertz (72.) ließen mit ihren Treffern die Veilchen-Träume von der Last-Minute-Rettung platzen. Da half auch der verwandelte Foulelfmeter von Patrick Schönfeld (80.) und das Kopfballtor von Torwart (!!) Martin Männel in der 89. Minute nichts mehr.

Selcuk Alibaz hatte in der Nachspielzeit die Chance zum Klassenerhalt, doch seinen Schuss parierte Heidenheims Jan Zimmermann sensationell. Daher reichte es nicht. Aue muss runter, steigt als Vorletzter ab.

Das Tor zum 0:1 aus Auer Sicht.
Das Tor zum 0:1 aus Auer Sicht.

Damit muss Aue das zweite Mal nach 2008 den Gang in die Dritte Liga antreten. Damals war die Mannschaft unter der Regie von Heiko Weber abgestiegen.

Nach nur zwei Jahren ging es 2010 unter Coach Rico Schmitt aber zurück ins deutsche Unterhaus. Und dort hielt sich der Verein bis zu dem heutigen bitteren 24. Mai, der als schwarzer Tag in die Clubgeschichte eingehen wird.

Neun Siege und neun Unentschieden reichten nicht, um bei 16 Niederlagen die Klasse zu halten. Am Ende fehlte Aue ein Punkt zum direkten Klassenerhalt und sechs Tore, um die Relegation zu erreichen.

Beim Public Viewing in Aue waren 2000 Fans entsetzt und versanken in Tränen, als der Abstieg am Ende feststand.

Ein Spiel als Spiegelbild einer Saison. Als alles verloren schien bäumte sich der FCE auf, kam heran, aber nicht entscheidend - wie immer in der Saison. Das ist bitter, zumal mit einem Sieg der Klassenerhalt festgestanden hätte.

Bei den Fans herrschte in Aue nach dem Schlusspfiff das blanke Entsetzen.
Bei den Fans herrschte in Aue nach dem Schlusspfiff das blanke Entsetzen.

Festzuhalten bleibt, Aue hat die Saison nicht in Heidenheim verloren, nicht im letzten Drittel der Saison. Das waren die Partien in Aalen, daheim gegen Sandhausen.

Nicht zu vergessen die grottenschlechte erste Halbserie. Der Abstieg tut weh.

Die schmucke Voith-Arena sah eine erste Hälfte ohne einzige Torchance. Heidenheim musste auch nicht, aber Aue. Die Nervosität war den ganz in grün spielenden Erzgebirgern von Beginn anzumerken.

Sie standen sehr sicher, kämpften, warfen alles rein, aber im Vorwärtsgang war es zu hippelig. Die Truppe ruckte immer wieder an, fand aber keine Mittel, die massive Abwehr der Gastgeber in Gefahr zu bringen.

Vier Freistöße in aussichtsreicher Position und fünf Ecken brachten auch keine Möglichkeit, der 1. FCH konnte immer klären. So ruhten die Hoffnungen auf den zweiten 45 Minuten.

Aue am Boden_ Auch das Kopfballtor von Tormann Martin Männel konnte den Abstieg nicht verhindern.
Aue am Boden_ Auch das Kopfballtor von Tormann Martin Männel konnte den Abstieg nicht verhindern.

Doch auch hier konnte Aue seine Aufgeregtheit nicht abschütteln. Im Gegenteil. Heidenheim kam mit seiner ersten Chance zum Tor (55.).

Patrick Schönfeld leistete sich nach einem eigenen Einwurf einen völlig überflüssigen Ballverlust. Stipe Vucur rette auf Kosten einer Ecke, die köpfte Kevin Krauß ein.

Jetzt spielte Trainer Tommy Stipic Wild West: Er nahm Clemens Fandrich und Stefan Mugosa runter, brachte Thomas Paulus und Romario Kortzorg, stellte Vucur in den Sturm - System Brechstange!

Doch der FCE zeigte sich von dem Rückstand geschockt, brachte keine Ruhe in die Aktionen und schon gar keine Gefahr. Da war Heidenheim deutlich abgezockter. Robert Leipertz (72.) schloss einen Konter zum 2:0 ab.

Danach brach es aus Aue heraus mit den beiden Treffern. Doch der Ritt ohne Erbarmen kam zu spät beziehungsweise das zwischenzeitliche 2:0 war das eine Tor zu viel.

Die Reaktionen nach dem Spiel

Verteidiger Thomas Paulus weinte bitterlich.
Verteidiger Thomas Paulus weinte bitterlich.

Heidenheim - Das ist auch nicht alle Tage zu sehen: Nach dem Abpfiff und dem bitteren Abstieg feiern die Auer Fans in Heidenheim die Mannschaft.

"Das ist an so einem Tag unglaublich, wir steigen ab und die Fans bauen uns auf", konnte Patrick Schönfeld seinen Tränen nicht unterdrücken.

Sie sind sogar über die Zäune geklettert, um die Spieler zu umarmen, ihnen Mut zuzusprechen. "Sie haben anerkannt, was wir in den letzten Spielen geleistet haben", so Schönfeld todtraurig.

Bei den Fans war keine Untergangsstimmung zu sehen, bei den Spielern und Trainer Tommy Stipic schon. Sie waren leer, viele wollten gar nicht reden, lieber mit sich sein.

Schönfeld und Clemens Fandrich merkten nur an, dass sie noch nicht wissen, wie es weiter geht, was die Zukunft bringt. "Ich will jetzt nur noch heim, in zwei, drei Tagen werden wir weiter sehen."

Trotz der Niederlage feierten die Fans ihre Mannschaft nach dem Abstieg.
Trotz der Niederlage feierten die Fans ihre Mannschaft nach dem Abstieg.

Bei Stipic schwang sogar eine wenig Abschiedsstimmung in seinen Worten: "Ich danke dem Präsidenten bis zu meinem Lebensende, dass er mir die Chance in Aue gegeben hat.

Ich habe jeden Tag genossen, habe jeden Tag gelebt. Ich war immer mit dem Herzen dabei. Ich weiß nicht, wie es weiter geht, wir haben nur wenige Spieler, die Vertrag für die 3. Liga haben. Wir werden sehen, wie es insgesamt weiter geht in Aue", so der 35-Jährige.

Auf konkrete Nachfrage zu seiner Person - er hat bis 2017 Vertrag - nach diesen seltsamen Worten sagte er nur: "Hier geht es nicht um mich, hier geht es um Aue. Ich habe alles gegeben. Diese Situation empfinde ich jetzt als schlimm. Alles andere bei Zeiten."

Routinier Michael Fink war von den Fans in seiner Traurigkeit begesitert: "Ihre Reaktion war unglaublich. Es ist so wichtig, dass sie weiter zu uns stehen unnd gemeinsam mit uns, dem Verein und den Sponsoren versuchen, schnell wieder in die zweite Liga zu kommen."

Verteidiger Thomas Paulus (links) weint mit einem Fan.
Verteidiger Thomas Paulus (links) weint mit einem Fan.
Teile der Mannschaft am Boden zerstört.
Teile der Mannschaft am Boden zerstört.
Trainer Tommy Stipic wurde von den Fans getröstet.
Trainer Tommy Stipic wurde von den Fans getröstet.
Auch Routinier Michael Fink war am Boden zerstört.
Auch Routinier Michael Fink war am Boden zerstört.

Fotos: Picture Point/Sven Sonntag; Uwe Meinhold

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