Er brachte die Wende: Geburtstagskind darf sich feiern

Könnecke bejubelte am Sonnabend sein 1:1 mit den Kollegen.
Könnecke bejubelte am Sonnabend sein 1:1 mit den Kollegen.

Von Thomas Nahrendorf

Stuttgart - Alles Gute, Mike Könnecke - zum Tor und zum heutigen 27. Geburtstag! Der Mittelfeldspieler kann am Sonntag feiern. Mit ihm im Spiel kam am Sonnabend in Stuttgart die Wende, mit ihm lief es.

Seit dem 7. Februar 2014 hatte Könnecke nicht mehr getroffen, damals beim 2:2 in Aalen. „Das tut so verdammt gut“, lacht der junge Mann.

„Mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen. So oft stand ich davor, jetzt hat es geklappt. Ich freue mich so.“ Sein 1:1 war der Dosenöffner, drei Minuten stand er auf dem Platz, als er sich erst im Luftduell und dann im Sprint gegen Mario Zimmermann durchsetzte und das Ding ins lange Eck zimmerte.

„Es war ein schönes Ding“, grinst er. „Ich wollte das Tor, das war so unheimlich wichtig für die Mannschaft. Danach waren wir drin im Spiel.“

Schon in der Vorwoche gegen die Stuttgarter Kickers bekam Aue mit der Einwechslung von Könnecke mehr Wind ins Spiel. Schon da bereitete er mit einem tollen Pass das 2:0 vor.

Riecht es jetzt wieder nach einem Startelf-Einsatz? „Ich fordere nichts“, sagt er. „Ich biete mich an, gebe immer Gas. Der Trainer hat gesehen, dass er sich auf mich verlassen kann. Wenn ich als Joker helfen kann, mache ich das gerne.“

Am Mittwoch im nächsten Heimspiel kommt der VfR Aalen und Könnecke denkt sicher gern zurück an sein Tor damals am 7. Februar 2014.

Könnecke leitete mit seinem Tor die Wende im Spiel ein. Am Sonntag darf er sich dafür und zu seinem Ehrentag feiern lassen.
Könnecke leitete mit seinem Tor die Wende im Spiel ein. Am Sonntag darf er sich dafür und zu seinem Ehrentag feiern lassen.

Fotos: Picture Point/Sven Sonntag


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