Rizzuto: Dieser Mann begeistert ganz Aue

Rizzuto (links) im Zweikampf mit dem ehemaligen Dynamo-Spieler Gerrit Müller.
Rizzuto (links) im Zweikampf mit dem ehemaligen Dynamo-Spieler Gerrit Müller.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Wer hat in der Rückrunde der Vorsaison auf seiner Position in der rechten Viererkette gespielt? Einige Aue-Fans mussten nach dem Rostock-Spiel lange überlegen, andere kamen gar nicht mehr auf den Namen.

Calogero Rizzuto (23) hat seinen Vorgänger längst vergessen gemacht.

Vladimir Rankovic hieß der Mann, der wieder bei Hannover 96 kickt. Rizzuto heißt der Neue, an den sich die Fans längst gewöhnt haben - und nicht nur, weil sein Name so schön melodisch klingt.

„Das ist doch toll“, strahlt er. „Daran sieht man doch, dass man die Anhänger mit Leistung überzeugen kann.“ Acht Pflichtspiele hat er bisher für den FC Erzgebirge bestritten, hat keine Minute gefehlt.

Rizzuto verrichtet seine Arbeit konstant gut, lediglich im Spiel nach vorn hat er noch Reserven.
Rizzuto verrichtet seine Arbeit konstant gut, lediglich im Spiel nach vorn hat er noch Reserven.

Er verrichtet seine Arbeit konstant gut da hinten rechts, auch wenn im Vorwärtsgang noch nicht alles klappt. Aber mit seiner brillanten Technik und seinen Dribblings hat er sich in den Vordergrund gespielt.

Im Juni kam er von der Zweiten des 1. FC Kaiserslautern aus der Regionalliga. „Rizzi“ hatte keine Probleme, sich an die höhere Spielklasse zu gewöhnen. Schon in der Vorbereitung war zu sehen, dass Trainer Pavel Dotchev (49) auf ihn setzt. „Ich bin froh, dass ich dem Trainer zeigen konnte, was er sehen will. Dass es bis jetzt so gut geklappt hat, freut mich natürlich.“

Nun geht es nach Erfurt, das nächste Ostderby steht an. „Das macht Spaß, solche Partien zu spielen. Da steht man noch mehr unter Spannung. Das war schon daheim gegen Rostock zu spüren. Da war ordentlich was los.“

Sein Ziel dort ist es, den Laden hinten wieder dicht zu halten. Das gelang in den sieben Spielen schon viermal. „Und vorn werden wir auch wieder treffen. Vielleicht fehlte uns zuletzt das Glück, das müssen wir aber erzwingen.“ Vielleicht schafft er das ja.

Fotos: Picture Point/Sven Sonntag


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