Pyro-Show zum Stadionabschied: Aue muss 10.000 Euro blechen

Mit reichlich Pyro wurde das Stadion verabschiedet, nun muss der Verein dafür tief in die Tasche greifen.
Mit reichlich Pyro wurde das Stadion verabschiedet, nun muss der Verein dafür tief in die Tasche greifen.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Der Stadionabschied im November wird teuer für den FC Erzgebirge. Der Verein muss für die Choreografie der Fans vorm Spiel 10.000 Euro an den DFB zahlen. Einspruch zwecklos!

Vor dem 2:0-Sieg gegen Köln zündeten die Fans lila Nebeltöpfe. Der Rauch zog minutenlang durchs Stadion. Grund für den DFB, Maßnahmen zu ergreifen.

"Wir wurden gleich ganz freundlich darauf hingewiesen, dass bei einem möglichen Einspruch gegen die Strafe das Strafmaß erhöht werden kann", sagt Aue-Präsident Helge Leonhardt kopfschüttelnd.

Aber es kommt noch schlimmer: Im nächsten Heimspiel gegen Würzburg am 14. Februar bleiben zwei Fan-Blöcke geschlossen. Eine Maßnahme, die den Verein finanziell hart trifft. Nach den Vorfällen vor einem Jahr im Heimspiel gegen RB Leipzig war der Verein auf Bewährung. Es wurde angedroht, im Wiederholungsfall Fans auszuschließen.

Das ist jetzt passiert. Aue gilt somit als Wiederholungstäter. "Wir überlegen noch, ob wir Einspruch einlegen. Aber wir werden die Kröte wohl schlucken müssen, um eine höhere Strafe zu verhindern ", so Leonhardt.

Fotos: Picture Point/Sven Sonntag


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