Fans sauer: Kein freudiges Wiedersehen mit Stipic

Die Zuneigung der Fans zu Tommy Stipic hat sich mittlerweile abgekühlt.
Die Zuneigung der Fans zu Tommy Stipic hat sich mittlerweile abgekühlt.

Aue - Vom Messias zum Abstiegstrainer in nur neun Monaten. Tommy Stipic hat den FCE in die 3. Liga geführt, zwei Tage nach dem Abstieg ging er.

Das haben ihm viele Fans nicht verziehen. Am Freitag kommt es zum Wiedersehen und die Auer Anhänger planen in Stuttgart eine Aktion.

Wie oder was, darüber wollten die lila-weißen Anhänger nicht reden. Sicher wird auf einem Banner das Wort "berührt" auftauchen. Das war das Lieblingswort des Kroaten.

Gefiel ihm etwas, berührte es ihn. Und das war beinahe täglich der Fall. Fakt ist auch: Freundlich werden die Worte sicher nicht ausfallen.

Zwei Tage nach dem Abstieg verabschiedete sich Stipic'. Sympathien gewann er damit nicht.
Zwei Tage nach dem Abstieg verabschiedete sich Stipic'. Sympathien gewann er damit nicht.

Stipic hatte die Fans mit Worten und Gesten in den Bann gezogen. Es gefiel ihnen, wenn er vor Spielen die Aue-Fahne auf dem Spielfeld schwenkte, wenn er vorm Anpfiff zum Mikro griff. Doch sportlich kam nicht viel.

Die Fans wachten früher oder später auf, spätestens nach Stipic‘ unrühmlichen Abgang wurde er zur unerwünschten Person.

Als Trainer hat ihn Martin Männel erlebt. Für den Torhüter auch ein besonderes Spiel, doch er spielt das herunter: "Mich beschäftigt das nicht. Das spielt für mich in der Vorbereitung keine Rolle.

Ich konzentriere mich auf uns, da interessiert mich der Gegner nicht. Und auch nicht, wer dort Trainer ist."

Tomislav Stipic ließ sich nach einem Sieg gern von den Auer Fans ausgiebig feiern.
Tomislav Stipic ließ sich nach einem Sieg gern von den Auer Fans ausgiebig feiern.

Fotos: Picture Point/S. Sonntag (3), Picture Point/R. Petzsche (1)


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