„Gut harmoniert“. Tiffert und Riese jetzt Doppel-Sechs

Philipp Riese (l.) im Kopfballduell gegen den Bad Muskauer Yurii Medvedjev.
Philipp Riese (l.) im Kopfballduell gegen den Bad Muskauer Yurii Medvedjev.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Der 1. FC Magdeburg steht vor der Tür und damit wieder ein prestigeträchtiges Derby. Und nicht nur das: Mit dem sechsten Saisonsieg würde Aue Kontakt zu den Aufstiegsrängen halten, im günstigsten Fall sogar dorthin springen. Daher ließ Pavel Dotchev (50) sein Team im Pokal gegen Bad Muskau einspielen.

Max Wegner (26) am Knie operiert, Louis Samson (20) gelbgesperrt, Björn Kluft (25) immer noch mit einem Hörsturz außer Gefecht, Pawel Baranowski (24) mit einer Zerrung und Sebastian Hertner noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.

Die Verletztenflut nahm Dotchev zum Anlass, die Karten auf den Tisch zu legen und schon mal die mögliche Elf gegen Magdeburg in Bad Muskau zu testen.

Die Mitspieler suchen ihn, verstecken sich aber zu häufig hinter ihm. Alleine kann es Christian Tiffert nicht reißen.
Die Mitspieler suchen ihn, verstecken sich aber zu häufig hinter ihm. Alleine kann es Christian Tiffert nicht reißen.

„Da war einiges neu: Christian Tiffert spielte erstmals mit Philipp Riese auf der Sechs. Tom Nattermann und Nicky Adler haben zusammen auch noch nie im Sturm gespielt“, so Dotchev.

Viel verspricht sich der Coach von dem Duo auf der Sechs. „Die beiden haben sich in Bad Muskau im Laufe der Partie gesteigert. In der ersten Hälfte hatten sie noch ihre Probleme in der Abstimmung. In den zweiten 45 Minuten haben sie gut harmoniert.“

Vor allem die Rollen waren klar: Riese sicherte ab, Tiffert spielte nach vorn und war Dreh- und Angelpunkt. Er wurde von seinen Mitspielern gesucht, immer in dem Wissen: Wenn er die Kugel hat, kommt auch was raus. Allerdings dürfen sich die anderen nicht verstecken.

Tiffert allein kann es nicht reißen. Es müssen alle mutig spielen.

Fotos: Picture Point/Sven Sonntag


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