Strauß trauert verlorenen Punkten hinterher! Aue-Coach Schuster massiv verärgert

Hannover - Langsam entwickelt sich beim FC Erzgebirge ein Auswärtskomplex! Bei Hannover 96 setzte es im neunten Spiel die fünfte Niederlage. Seit mittlerweile acht Partien konnten die Veilchen in der Fremde nicht mehr gewinnen. Das 2:3 beim bis dato zu Hause sieglosen Absteiger war fast schon die Krönung.

John Patrick Strauß (l.) im Zweikampf mit Hannovers Miiko Albornoz.
John Patrick Strauß (l.) im Zweikampf mit Hannovers Miiko Albornoz.  © picture point/Sven Sonntag

John Patrick Strauß hatte den Kumpelverein in Führung gebracht, konnte sich über seinen ersten Aue-Treffer aber nicht recht freuen:

"Ich wollte den Ball Richtung langen Pfosten ziehen. Eventuell geht er selbst rein oder einer von uns springt noch hinein. Dass er so passt - geil. Ich hätte aber lieber einen oder drei Punkte mitgenommen."

Dass es anders kam, war zum wiederholten Mal der schwachen Verteidigung bei Standards geschuldet. Dazu bekam man Hendrik Weydandt nicht in den Griff.

Entsprechend schmallippig zeigte sich Coach Dirk Schuster: "Ich ärgere mich massiv, dass wir dieses Spiel verloren haben, es nicht geschafft haben, Weydandt zu verteidigen. Und über den Freistoß vorm 2:2 sowie die letzte Situation im Spiel, wo ein Spieler von uns auf dem Weg zum Tor weggecheckt wird. Deswegen möchte ich gar nichts weiter sagen, weil ich mich sonst um Kopf und Kragen quatsche."

Schuster stieß sich an einem rustikalen Körpereinsatz gegen Tom Baumgart, den Schiri Michael Bacher nicht ahndete.

So wartet Aue weiter auf den zweiten Auswärtssieg. Die nächste Gelegenheit bietet sich am 28. Januar in Wiesbaden. "Mein Geburtstag, da muss es doch gelingen", feixte Strauß

Aue-Coach Dirk Schuster ärgert sich über die 2:3-Niederlage gegen Hannover.
Aue-Coach Dirk Schuster ärgert sich über die 2:3-Niederlage gegen Hannover.  © picture point/Sven Sonntag

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