Julian Riedel: Der Trainer fuhr mich zur OP ins Krankenhaus

Julian Riedel nach OP: „Danke   Trainer, dass Sie an diesem   Tag an meiner Seite waren!“
Julian Riedel nach OP: „Danke Trainer, dass Sie an diesem Tag an meiner Seite waren!“

Von Thomas Nahrendorf

Aue - FCE-Neuzugang Julian Riedel (22) geht es wieder besser. Nach seiner Blinddarm-OP so kurz vorm Start ins Trainingslager erholt er sich nun daheim in Leverkusen. Gleichzeitig dankt er seinem Trainer Pavel Dotchev.

Einen Tag vor der Abfahrt nach Bad Blankenburg trainierte der Neue aus Münster vormittags noch, abends lag er dann im OP. „Ich habe Antibiotika wegen einer Mandelentzündung genommen, dachte meine Bauchschmerzen kommen von da oder von der Trainingsbelastung der ersten Tage. Aber an dem Abend ging nix mehr“, sagt Riedel.


Ab ins Auer Helios-Klinikum, wo ihm sofort der Blinddarm entfernt wurde. „Der Trainer hat mich vom Hotel abgeholt, in die Klinik gefahren, ist dann geblieben und kam auch am nächsten Morgen wieder. Da kann ich einfach nur mal danke sagen.“

Für Dotchev persönlich ist das selbstverständlich: „Die Jungs sind wie meine Kinder. Ich möchte, dass es ihnen gutgeht. Und geht es einem nicht so, werde ich für denjenigen da sein.“

Apropos da sein: Julian Riedel möchte am Sonnabend nach Aue zurückkehren. Zehn Tage war er dann daheim in Leverkusen. „Die Fäden sind gestern gezogen worden, noch ein paar Tage Schonung, dann geht es wieder los“, freut er sich.

Riedel wird logischerweise nicht gleich voll ins Trainingsprogramm einsteigen, sondern vorsichtig machen. „Natürlich ist es schade, dass ich einen großen Teil der Vorbereitung durch die OP verpasst habe, auch die Mannschaft noch nicht richtig kennenlernen konnte. Aber das werde ich schnell nachholen“, verspricht Julian.

Foto: picture point


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0