Wegen Terrorangst: Verzichtet beim Derby auf Pyro!

Bis die Fans zu ihren Rängen kommen, könnte es länger dauern.
Bis die Fans zu ihren Rängen kommen, könnte es länger dauern.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Die Attentate in Paris, die versuchten Terroranschläge in Hannover und jetzt noch eine Bombendrohung an einem Beruflichen Schulzentrum in Aue: Gibt es am Sonnabend zum Derby gegen Dresden verschärfte Sicherheitsvorkehrungen im und vorm Stadion?

"Wir werden verstärkt kontrollieren lassen", sagt FCE-Geschäftsführer Michael Voigt (43). "Dresden ist ohnehin ein Sicherheitsspiel, daher wird genügend Polizei vor Ort sein. Die Einlasskontrollen durch unsere Security werden sehr ernst genommen."

Dadurch kann es auch zu Wartezeiten beim Einlass kommen. Gleichzeitig hat Voigt eine große Bitte an beide Fanlager:

"Wir leben gerade in einer nervösen Phase, wo vielleicht ein Knaller anders wahrgenommen wird als sonst und Angst verbreitet. Deshalb möchte ich bitten, dass an diesem Tag keine Pyrotechnik gezündet wird. Das ist zwar ohnehin verboten, aber an diesem Tag sollte es wirklich keine geben. Es ist in den letzten Tagen zu viel passiert, um sich daraus einen Spaß zu machen. Wir wollen uns voll und ganz auf den Sport konzentrieren."

Aues Geschäftsführer Michael Voigt und Ex-Fußballer Holger Erler (re.).
Aues Geschäftsführer Michael Voigt und Ex-Fußballer Holger Erler (re.).

Fotos: Picture Point (2), imago


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