Dotchev warnt vorm Veilchen-Duell!

Die Bank von Aue will auch in Osnabrück jubeln.
Die Bank von Aue will auch in Osnabrück jubeln.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Mit breiter Brust sind die Kicker des FC Erzgebirge am Freitag in den Bus eingestiegen und haben die 490 km nach Osnabrück absolviert. Das Selbvertrauen ist nach den vergangenen Wochen groß.

Am Sonnabend geht es an der Bremer Brücke um viel. Aue will sich gegen einen unmittelbaren Kontrahenten in den Top drei behaupten.

„Wir können in einer Woche sehr, sehr viel erreichen“, schwört Trainer Pavel Dotchev seine Truppe ein. Zwei Siege in der Liga und Aue legt sich als Tabellenzweiter unter den Weihnachtsbaum.

Ein Geschenk im Wert von einer Million Euro könnte ebenfalls darunter liegen, wenn der FCE am Dienstag im DFB-Pokal Heidenheim schlägt.

Pavel Dotchev hebt vor der Partie warnend die Arme.
Pavel Dotchev hebt vor der Partie warnend die Arme.

Noch ist das Wörtchen „wenn“ im Wege, doch Aue will das alles zur Realität werden lassen.

„Wir sind gut drauf, wollen das in Osnabrück zeigen. Das wird schwer genug. Der VfL hat unter Joe Enochs zurück in die Spur gefunden und mit 30 Punkten nur einen weniger als wir. Die haben sie nicht geschenkt bekommen“, warnt der Trainer.

Dotchev ringt noch mit sich, wen er heute aufs Feld schickt. Zuletzt lief viermal dieselbe Elf auf.

„Mir schweben vielleicht ein, zwei Wechsel vor. Das überlege ich mir noch. Schließlich folgen danach noch zwei schwere Spiele. Aber ich will mir auch nicht vorwerfen lassen, dass ich jetzt schon den Fokus auf Heidenheim lege. Das will ich gar nicht und das stimmt auch nicht. Wir alle denken nur an Osnabrück“, steckt der Trainer in einer Zwickmühle.

Eigentlich hat Dotchev keinen Grund zu wechseln. Die Mannschaft hat sich gefunden, zuletzt sehr gut gespielt. Er weiß aber auch, dass die Belastung in der kommenden Woche hoch wird und einige keine drei Spiele verkraften.

Fotos: Picture Point/Sven Sonntag


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0