Darum ist der Pokalsieg ein gutes Omen!

FCE-Trainer Pavel Dotchev hofft, dass die Pokalsensation seine Mannen Auftrieb gibt und die gegen den SV Wehen Wiesbaden wieder siegen
FCE-Trainer Pavel Dotchev hofft, dass die Pokalsensation seine Mannen Auftrieb gibt und die gegen den SV Wehen Wiesbaden wieder siegen

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Na wenn das mal kein gutes Omen ist! Nach dem Pokalsieg in der ersten Runde gegen Fürth ging auch in der Meisterschaft der Knopf auf. Es folgten drei Siege am Stück. Daher heißt es heute gegen Wiesbaden: das Kunststück wiederholen!

Die Situation war im Sommer ähnlich. Mit einem Punkt in Osnabrück und der Niederlage in Großaspach startete Aue eher schwach. Dann kam Fürth und damit die Wende. 2:0 gegen die Kickers, 2:1 beim VfB Stuttgart II und 1:0 gegen Aalen.

Nun lief es auch vor Eintracht Frankfurt nicht so prickelnd - und dann kam der Knaller. „Das habe ich noch gar nicht so gesehen“, lacht Trainer Pavel Dotchev.

Mario Kvesic überzeugte gegen Frankfurt.
Mario Kvesic überzeugte gegen Frankfurt.

„Ich habe nichts dagegen, wenn es wieder so laufen würde. Aber es wäre schon schön, wenn wir die Euphorie mitnehmen könnten und Wiesbaden schlagen. Das wäre vor den Derbys gegen Chemnitz und Dresden sehr wichtig.“

Aber nicht nur der Trainer weiß: Frankfurt war die Kür, Wiesbaden ist die Pflicht, die Liga-Realität. Diese Partie wird unter anderen Voraussetzungen ausgetragen. Die Eintracht spielte offensiv, Aue hatte Platz. Wiesbaden wird eher mauern wollen. „Das haben wir im Kopf, wissen um die Schwere der Partie“, so der Coach.

„Die Stimmung ist super, die Jungs haben Selbstvertrauen getankt. Wenn wir so auftreten wie am Dienstag bin ich mir sicher, dass wir gewinnen.“

Alle Spieler sind gesund, aber die Dienstags-Akteure auch alle fit? „Ich werde sicher ein, zwei Mal wechseln, schaue mir noch das Training an. Dann entscheide ich.“

Spielen wird wohl Mario Kvesic. Bei ihm ging im Pokal der Knopf auf. Er spielte stark. „Jetzt hat er seine Trainingsleistungen auch im Spiel gezeigt“, hofft Dotchev heute auf eine ähnliche Glanzvorstellung des jungen Kroaten.

Fotos: Picture Point


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