Aues Top-Sturm: Wegner fit und Adler trainiert!

Nicky Adler jubelt nach dem Tor von Simon Skarlatidis im Pokal gegen Fürth. Wann feiert er seinen ersten Treffer für Aue?
Nicky Adler jubelt nach dem Tor von Simon Skarlatidis im Pokal gegen Fürth. Wann feiert er seinen ersten Treffer für Aue?

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Die Auer sind derzeit noch die Minimalisten der Liga. Mit fünf geschossenen Toren kommen sie auf zehn Punkte. Das zeigt zwei Dinge: Die Abwehr steht, vorn braucht es dringend einen Knipser. Gut, dass Max Wegner (26) wieder fit ist.

Nach den Verletzungen von Wegner und Nicky Adler (30) machte Trainer Pavel Dotchev (49) aus der Not eine Tugend, er ließ sein Team ohne richtigen Stürmer auflaufen. In den 60 Minuten gegen die Stuttgarter Kickers, gegen den VfB II. und Aalen klappte das gut. Jene Partien wurden gewonnen. Erst gab Björn Kluft die „Falsche 9“, dann Mike Könnecke.

In Würzburg scheiterte diese taktische Marschroute. Aue entwickelte in Unterfranken zu wenig Durchschlagskraft nach vorn. Gegen Rostock am Sonnabend sind Könnecke und Kluft gesperrt.

Im Normalfall hätte Dotchev jetzt Sorgenfalten, aber: Wegner ist jetzt richtig fit und auch Adler trainiert wieder komplett mit der Mannschaft.

Max Wegner hat nach seiner Einwechslung in Würzburg Schwung in den Angriff gebracht. Ein Tor blieb ihm dort noch verwehrt.
Max Wegner hat nach seiner Einwechslung in Würzburg Schwung in den Angriff gebracht. Ein Tor blieb ihm dort noch verwehrt.

Daher werden beide gegen Hansa wohl im Sturm auflaufen. Gerade Wegner soll mit seiner Wucht die Hansa-Kogge versenken.

„Max ist wieder voll da“, freut sich der Trainer. „Im Training werden wir jetzt bei ihm noch an den letzten Prozent arbeiten. Nicky wird sicherlich am Wochenende auch soweit sein.“

In Würzburg war nach Wegners Einwechslung sofort Zug drin, er hatte zwei gute Möglichkeiten. Sein Kopfball eine Viertelstunde vor Schluss hätte fast das 1:1 gebracht.

„Den Ball hat Robert Wulnikowski aber auch stark gehalten“, ärgert sich Wegner. Aber sein erster Treffer für Aue ist nur eine Frage der Zeit.

Und dann hat ja Dotchev fürs offensive Mittelfeld auch noch Christian Tiffert (33): „Er ist schon weit, aber einige Tage braucht er noch.“

Foto: Picture Point/Sven Sonntag, Roger Petzsche


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