Aue-Coach Drews: "Es wird ein Geduldsspiel"

Aue - In allen neun Spielen in der 2. Liga zwischen dem SV Sandhausen und dem FC Erzgebirge fielen nur elf Tore. Das lässt die Vorfreude auf ein wahres Fußballfest in Sandhausen nicht ins Unermessliche steigen. Aber Schönspielen ist auch nicht wichtig, die Punkt sind es.

Voller Power und voller Optimismus: FCE-Trainer Hannes Drews will mit seinen Mannen am Samstag drei Punkte in Sandhausen einfahren.
Voller Power und voller Optimismus: FCE-Trainer Hannes Drews will mit seinen Mannen am Samstag drei Punkte in Sandhausen einfahren.  © Imago

Die will sich Aue am Samstag holen. Doch der Gegner ist nicht von Pappe, ist absolut eklig zu bespielen. Sandhausen absolviert bisher eine starke Saison, klopfte immer wieder ganz oben an. Aber der SVS flippert derzeit auch ergebnismäßig etwas durch die Liga.

Mit neun Niederlagen hat das Team von Kenan Kocak, der zusammen mit Hannes Drews den Trainerschein machte, nur eine weniger auf dem Konto als der FCE. Allerdings hat es drei Siege mehr - und damit auch sieben Punkte. Momentan steht Sandhausen also zwischen Baum und Borke.

Apropos stehen: Das machen die Rand-Heidelberger auch in der Defensive für gewöhnlich prächtig. Sie agieren oft mit der selben taktischen Marschroute wie Aue, reißen aber in der Offensive nicht immer reihenweise Bäume aus.

"Es wird ein Geduldsspiel werden, so wie im Hinspiel. Da hatten beide Mannschaften kaum Chancen.

Ein Foto als Glücksbringer: Jan Hochscheidt köpfte am 19. Mai 2013 Aue in Sandhausen zum 1:0-Sieg und damit zum Klassenerhalt. Allerdings war es auch der letzte Dreier dort.
Ein Foto als Glücksbringer: Jan Hochscheidt köpfte am 19. Mai 2013 Aue in Sandhausen zum 1:0-Sieg und damit zum Klassenerhalt. Allerdings war es auch der letzte Dreier dort.  © Imago

Pascal Köpke hatte bei unserem 1:0-Sieg im richtigen Moment die Lücke gefunden", sagt Drews. "Wir müssen unsere Grundordnung haben, zuletzt in der zweiten Hälfte in Kiel und gegen Lautern hat das gepasst. Dazu müssen wir Lösungen finden, um die stabile Abwehr der Gastgeber zu überwinden."

Das nötige Selbstvertrauen hat sich der FCE in den vergangenen drei Spielen und fünf Punkten am Stück erarbeitet. "Da muss ich nochmal auf Kiel zu sprechen kommen. Die Art und Weise, wie wir nach dem 0:2 zurückgekommen sind, diese kuriose Anfahrt überwunden haben, das hat uns befreit.

Das war dann gegen Lautern zu sehen. Seither ist auch eine ganz andere Stimmung in der Kabine. Nicht, dass sie vorher schlecht war, aber jetzt ist sie locker und gelöst."

Und genauso muss Aue am Samstag antreten, dazu konzentriert und eiskalt im Abschluss sein, denn viele Chancen wird Sandhausen nicht erlauben.


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