Heftiges Los: Eintracht trifft im Euro-League-Sechzehntelfinale auf RB Salzburg

Nyon/Frankfurt am Main - Nach der 2:3-Niederlage gegen Vitoria Guimaraes (TAG24 berichtete) und der dennoch erreichten Qualifikation für die K.o.-Runde der Europa League trifft Bundesligist Eintracht Frankfurt im Sechzehntelfinale auf RB Salzburg.

Die Spieler der Frankfurter Eintracht treffen im Sechzehntelfinale der Europa League auf...
Die Spieler der Frankfurter Eintracht treffen im Sechzehntelfinale der Europa League auf...  © dpa/Uwe Anspach

Dies ergab die Auslosung im Hauptsitz der Union of European Football Associations (UEFA) im schweizerischen Nyon. Dass die Frankfurter in der ersten K.o.-Runde mit einem großen Namen rechnen mussten, war bereits im Vorfeld nahezu vorbestimmt.

Denn zu den möglichen Gegnern der SGE zählten neben Salzburg die Champions-League-"Absteiger" Inter Mailand, Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam, FC Sevilla sowie die Europa-League-Gruppensieger Malmö FF, FC Basel, Linzer ASK, Celtic Glasgow, Espanyol Barcelona, FC Porto, KAA Gent, Sporting Braga, Manchester United und Istanbul Basaksehir.

Das Hinspiel des Sechzehntelfinales wird am 20. Februar 2020 in der Commerzbank-Arena ausgetragen, das Rückspiel findet eine Woche später, am 27. Februar 2020 statt. Die Auslosung für das Achtelfinale findet am 28. Februar statt. Das Finale der diesjährigen Europa League steigt am 27. Mai 2020 im Stadion Energa Gdańsk in Danzig (Polen).

Für die Hessen war das Weiterkommen aber durchaus schmeichelhaft. Nach eher durchwachsenen Leistungen und der Niederlage am sechsten Gruppenspieltag in der heimischen Commerzbank-Arena gegen Guimaraes, musste sich die SGE schließlich beim FC Arsenal bedanken, der trotz eines 0:2-Rückstandes letztlich noch ein 2:2-Unentschieden gegen den direkten Eintracht-Konkurrenten, Standard Lüttich, erzielt hatte.

Nichtsdestotrotz gilt die Teilnahme an der K.o.-Phase der Europa League als großer Erfolg für die "Diva vom Main", zumal das Team von Coach Adi Hütter (49) im Vorfeld die Qualifikation sowie die Playoffs durchlaufen musste.

Eintracht-Coach Adi Hütter und Verteidiger Martin Hinteregger erleben Wiedersehen mit dem Ex-Klub

Eintracht-Coach Adi Hütter trainerte Red Bull Salzburg von 2014 bis 2015, holte die Meisterschaft und den nationalen Pokal.
Eintracht-Coach Adi Hütter trainerte Red Bull Salzburg von 2014 bis 2015, holte die Meisterschaft und den nationalen Pokal.  © DPA/Rolf Vennebernd

Update 17.02 Uhr: Für Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter sind die Zwischenrunden-Spiele der Europa League gegen Red Bull Salzburg ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber.

"Auf der einen Seite freue ich mich auf das Wiedersehen mit Salzburg. Auf der anderen Seite ist uns bewusst, dass wir ein schweres Los erwischt haben", sagte Hütter. Alte Bekannte wird auch Eintracht-Verteidiger Martin Hinteregger (27) wieder treffen: Er spielte von 2010 bis 2016 in der Mozartstadt.

"Salzburg ist ein Hammerlos. Ich freue mich auf dieses Highlight", sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner (58). Es sei ein Topteam, das in der Champions League-Gruppe nur knapp ausgeschieden ist und Spitzenclubs Paroli bieten konnte, sei es Liverpool oder Neapel. "Für unseren Trainer ist es natürlich noch einmal etwas Besonderes", meinte Hübner.

Die Salzburger sind von der Champions League in die Europa League abgestiegen. In der Königsklasse hatten sie - angeführt vom umworbenen Torjäger Erling Haaland - starke Auftritte und nur knapp hinter Titelverteidiger FC Liverpool und dem SSC Neapel Platz drei belegt.

Vor zwei Jahren hatte Salzburg Borussia Dortmund in der Europa League ausgeschaltet. "Natürlich wird dieser Powerfußball der Salzburger eine große Herausforderung für uns", sagte Hübner.

"Aber daran messen wir uns und an genau solchen Aufgaben wachsen wir auch."

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