Erstes Spiel, erstes Tor: Ex-Dynamo Moussa Koné feiert Traumeinstand beim neuen Klub

Nizza - Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Noch in der Zweitliga-Hinrunde 2019/20 war Moussa Koné mit sechs erzielten Treffern der beste Dresdner Torschütze. Im Winter wechselte der Senegalese von der SG Dynamo Dresden in die Ligue 1, die erste französische Liga, zu Olympique Nimes. Dort hat der 23-Jährige nun auch sein erstes Tor geschossen.

Moussa Koné hat für die SG Dynamo Dresden gegen St. Pauli getroffen und jubelt vor den Fans. (Archivbild).
Moussa Koné hat für die SG Dynamo Dresden gegen St. Pauli getroffen und jubelt vor den Fans. (Archivbild).  © Lutz Hentschel

Am Wochenende musste sein neuer Klub zum Auswärtsspiel bei OGC Nizza antreten.

Nimes geriet früh, schon in der 6. Minute, in Rückstand.

Durch Treffer von Landre (43) und Philippoteaux (53) drehten die Gäste schließlich das Spiel, ehe in der Nachspielzeit Konés Stunde schlug.

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Der in der 58. Minute eingewechselte Angreifer hatte sich in Spielminute 92 auf der rechten Seite abgesetzt, sprintete nach einem Steilpass, dem der Gegner zusätzliche Schärfe verlieh, dem Ball hinterher, und erwischte die Kugel gut 25 Meter vor dem Tor.

Koné nahm den Ball einmal gekonnt mit und verwandelte schließlich eiskalt mit dem rechten Fuß in die lange Ecke zum Endstand von 3:1 aus Sicht von Olympique Nimes.

Die Szene erinnerte an sein Debüt in Dresden. Auch bei seinem ersten Match im schwarz-gelben Trikot war Koné als Torschütze erfolgreich.

Im Februar 2018 wurde der heute 23-Jährige, frisch vom FC Zürich verpflichtet, gegen den VfL Bochum in der 74. Minute eingewechselt und stand nach einer flachen Eingabe von Philipp Heise goldrichtig (89.). Der Stürmer markierte damit den 2:0-Endstand.

Nun bleibt abzuwarten, ob Koné für Nimes so weiterknipst wie für die SG Dynamo Dresden. In insgesamt 59 Zweitligaspielen gelangen ihm 22 Treffer. Koné ist damit Dynamos alleiniger Rekordtorschütze in der 2. Fußball-Bundesliga. Für den Transfer des Senegalesen sollen Schätzungen zufolge um die 2 Millionen Euro in die Dynamo-Kasse geflossen sein. Die Summe würde sich wohl noch erhöhen, sollte Olympique Nimes der Klassenerhalt glücken.

Prosternation als Zeichen der Demut von Moussa Koné nach einem Treffer im schwarz-gelben Dress. (Archivbild).
Prosternation als Zeichen der Demut von Moussa Koné nach einem Treffer im schwarz-gelben Dress. (Archivbild).  © Lutz Hentschel

Koné trifft für Olympique Nimes: Die Highlights vom Spiel gegen Nizza im Video

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