Deshalb ist Breitkreuz von Aue-Fans so begeistert

Steve Breitkreuz bedankt sich nach dem Sieg bei den Fans.
Steve Breitkreuz bedankt sich nach dem Sieg bei den Fans.

Aue - Das tat schon beim hinsehen fürchterlich weh: Steve Breitkreuz (23) knallte in Hälfte eins im Kopfballduell mit Fürths Veton Berisha (26) zusammen, blieb mit Platzwunde liegen.

Er wurde noch auf dem Spielfeld getackert - und spielte weiter.

Hart, härter, Breitkreuz. Der Junge hat einen Eisen-Nischel. „Der brummt schon ein bisschen“, sagte er nach dem Spiel. Aber aufgeben kam für ihn in der Situation nicht in die Tüte.

„Nee, wirklich nicht. Das war doch nur eine Platzwunde.“ Also spielte er mit Kopfbedeckung weiter. Das lieben die Fans im Erzgebirge, wenn einer trotz Blut auf die Zähne beißt und danach weitermacht, als wäre nix passiert.

Gepusht, so sagt Breitkreuz, haben ihn die Fans: „Sie haben dafür gesorgt, dass wir die entscheidenden Prozent herausholen konnten. Das war einfach überragend und bei dieser Hitze auch notwendig.“

Für den einstigen Hertha-Bubi persönlich waren es nun die ersten beiden Heimspiele - der Auftakt gegen Osnabrück und im Pokal gegen Fürth - vor so großer Kulisse.

„Das ist einfach genial, wenn du so nach vorn gepeitscht wirst. Und dann durfte ich auch zum ersten Mal die gekreuzten Hämmer nach dem Spiel zeigen. Weltklasse.“ Dafür nahm er den Brummschädel gern in kauf. Von Thomas Nahrendorf

Er spielte auch mit seiner Kopfverletzung weiter.
Er spielte auch mit seiner Kopfverletzung weiter.

Fotos: Frank Kryczynski, Picture Point


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