Generalprobe gelungen! Aue besteht Härtest gegen Union Berlin

Aue- Generalprobe teilweise gelungen! Der FC Erzgebirge hat sich im letzten Vorbereitungsspiel gegen den 1. FC Union Berlin ein 1:1 (0:1) erarbeitet.

Kein guter Tag für Dominik Wydra (25). Der Defensivmann muss verletzt raus.
Kein guter Tag für Dominik Wydra (25). Der Defensivmann muss verletzt raus.  © Picture Point /

Aues Coach Daniel Meyer ließ zuhause vor 3743 Zuschauern im 3-5-2 beginnen. Jan Hochscheidt, der letzten Mittwoch gegen Union Berlin wegen einer Rippenprellung pausieren musste, agierte dabei hinter der Doppelspitze Pascal Testroet und Philipp Zulechner.

In der Dreierkette begannen Filip Kusic, Dominik Wydra und Sören Gonther. Vor ihnen sollten Philipp Riese und Clemens Fandrich aufräumen. Über die Außen kamen Tom Baumgart (rechts) und Calogero Rizzuto (links).

Diese Startelf könnte ein Fingerzeig für den Zweitligaauftakt kommenden Sonntag bei Greuther Fürth sein. Allerdings sind bis dahin noch einige Hausaufgaben zu erledigen.

Denn so einfach wie am Mittwoch von Hertha BSC, wurde es Aue von den Eisernen nicht gemacht. Der Bundesligaaufsteiger kam im 4-4-2 extrem offensiv daher und schnürte die Veilchen regelrecht ein. Abschlüsse von Testroet & Co. bis zur Pause: Fehlanzeige.

Union dagegen setzte gleich mit dem ersten Torschuss ein dickes Ausrufezeichen. Einen Eckball von Kapitän Christopher Trimmel verlängerte Marcus Ingvartsen auf den Kopf von Anthony Ujah - 0:1 (17.). Den nächsten Rückschlag musste Aue reichlich 20 Minuten später wegstecken. Wydra klagte über Magen-Darm-Probleme und musste gegen Marko Mihojevic ausgetauscht werden.

Union-Kapitän Trimmel am Ball. Aues Jan Hochscheidt schaut zu.
Union-Kapitän Trimmel am Ball. Aues Jan Hochscheidt schaut zu.  © Picture Point / Sven Sonntag

Mit dem Seitenwechsel reagierte Meyer.

Er brachte Fabian Kalig sowie Dimitrij Nazarov für Baumgart und Rizzuto und stellte auf 4-3-3 um. Aue wurde jetzt aktiver und spielfreudiger. Zulechner scheiterte nach Solo an Rafal Gikiewicz (46.). Acht Minuten später köpfte Kalig nach Eckball übers Tor. Auf der Gegenseite vergab Sebastian Polter die Vorentscheidung (68.).

So besaß der FCE noch genügend Zeit um die drohende erste Pleite der Saisonvorbereitung abzuwenden. Aber dafür muss man dann auch die Box treffen.

Christoph Daferner verfehlte zunächst aus halbrechter Position das leere Tor (80.). Fünf Minuten später machte es die Freiburg-Leihgabe deutlich besser und köpfte aus sechs Metern ein.

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0