Aues Köpke ist heiß auf seine Clubberer

Pascal als Dreijähriger mit Schwester Carolin und Papa Andreas. Das Küsschen bekam der Papa, weil er mit Nürnberg die Bayern 2:0 geschlagen hat.
Pascal als Dreijähriger mit Schwester Carolin und Papa Andreas. Das Küsschen bekam der Papa, weil er mit Nürnberg die Bayern 2:0 geschlagen hat.  © DPA

Aue - Es ist für Pascal Köpke immer noch ein Stück Heimat. In Nürnberg ist der 21-Jährige aufgewachsen, hier hat er das Abc des Fußballs gelernt. Morgen will er aber seinem Club wehtun, wenn Aue gegen den 1. FCN ran muss.

Köpke und Nürnberg, das klingt bei vielen Club-Fans hervorragend. Papa Andy, heute Bundestorwart-Trainer, spielte exakt 333 Mal für die Franken - von 1986 bis 1994 und von 1998 bis 2001. Er ist nicht nur dort eine Ikone des Fußballs. Und er ist auch der Grund, weshalb Pascal den 1. FCN als seinen Heimatverein nennen kann.

Die Familie ist nach dem Karriereende des Vaters 2001 in Nürnberg wohnen geblieben.

Von 2003 bis 2013 durchlief Pascal die Nachwuchsstationen im Verein, ehe er nach Unterhaching wechselte.

Von dort ging es kurz nach Karlsruhe, seit Januar 2016 schießt er seine Tore für den FCE. 20 sind es bisher an der Zahl, weitere sollen folgen, am besten morgen schon.

Pascal Köpke (2.vr.) im letzten Heimspiel gegen Nürnberg im November 2016. Er behauptet den Ball vor Even Hovland - trotzdem verlor Aue mit 1:2.
Pascal Köpke (2.vr.) im letzten Heimspiel gegen Nürnberg im November 2016. Er behauptet den Ball vor Even Hovland - trotzdem verlor Aue mit 1:2.  © Picture Point / Sven Sonntag

"Ich freue mich wie jedes Mal, wenn es gegen meinen Jugendverein geht. Wir spielen vor ausverkauftem Haus. Ich hoffe, wir können an die Leistung der Vorwoche anknüpfen", kann Pascal Köpke den Anpfiff gar nicht erwarten.

Auch er legte beim 1:1 in Braunschweig einen sehr ordentlichen Auftritt hin, war immer in Bewegung, trat mehrfach als Vorbereiter auf. Nun hofft er, dass auch seine Vollstrecker-Qualitäten wieder zum Vorschein kommen. "Wir haben gut trainiert, sind heiß auf das Spiel und wollen den Fans im Erzgebirge zeigen, dass wir an unsere Leistung in Braunschweig anknüpfen können", so Köpke.

Der Stürmer weiß aber auch, dass die Trauben gegen den Club sehr hoch hängen werden: "Nürnberg spielt wieder einen super Fußball. Die Truppe ist natürlich Favorit“, so Köpke. „Aber wir werden alles raushauen, was wir können, wollen die Punkte bei uns behalten“, ist er optimistisch. Und Papa Andreas drückt morgen ausnahmsweise mal nicht den Nürnbergern die Daumen...


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