Meyer und Testroet überzeugten Gonther vom Wechsel nach Aue

Aue - Sören Gonther ist beim FC Erzgebirge angekommen! Am Montagnachmittag absolvierte der 32-jährige Neuzugang seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft. Zuvor verriet er, warum er sich trotz mehrerer Anfragen genau für Aue entschied.

Sören Gonther und sein neuer Trainer Daniel Meyer.
Sören Gonther und sein neuer Trainer Daniel Meyer.  © Picture Point / Sven Sonntag

"Wertschätzung und Vertrauen sind mir sehr wichtig. Das kam in den Gesprächen mit Trainer Daniel Meyer herüber.

Es herrschte von Anfang an eine gute Atmosphäre und das war schon immer entscheidend für mich. Genau wie Uwe Neuhaus ein triftiger Grund war nach Dresden zu wechseln, ist es Daniel Meyer jetzt hier in Aue gewesen", berichtet Gonther. Dazu half sein Kumpel Pascal Testroet noch etwas mit nach: "Ich habe mich mit 'Paco' ausgetauscht, denn ich lege sehr viel Wert auf seine Meinung."

Testroet schlug letzte Saison nach seinem Wechsel von Dynamo zu den Veilchen ein wie eine Bombe, ist im Angriff nahezu unersetzbar. Genauso einen Stellenwert will sich Gonther auch erarbeiten: "Ich bin ein Typ, der vorweg geht." Der erfahrene Zweitligaprofi (201 Einsätze) ist zudem geradeheraus und sagt was ihm gegen den Strich geht.

Ende letzter Saison stellte er sich als Dynamo-Kapitän schützend vor Torwart Markus Schubert und wurde dafür von den SGD-Ultras angefeindet. Ein Grund für den Wechsel war das aber nicht.

"Ich hatte vielmehr das Gefühl, dass die Konstellation zwischen mir und "Fielo" (Cristian Fiel/d. Red) nicht mehr so funktioniert, wie das die Jahre zuvor in Dresden funktioniert hat", erklärt Gonther.

Zwei Ex-Dynamos im Erzgebirge wiedervereint: Pascal Testroet (2.vl.) und Sören Gonther unterhielten sich beim Läufchen angeregt.
Zwei Ex-Dynamos im Erzgebirge wiedervereint: Pascal Testroet (2.vl.) und Sören Gonther unterhielten sich beim Läufchen angeregt.  © Picture Point / Sven Sonntag

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