Aues Co-Trainer Müller: "Ich genieße die Zeit mit den Jungs auf dem Rasen"

Aue - Fit wie ein Turnschuh! Carsten Müller leitete am Freitag nicht nur die Trainingseinheit der Veilchen, er machte sogar mit und kam bei herrlichstem Frühlingswetter ins Schwitzen. "Ich genieße es, mit den Jungs auf dem Rasen zu stehen", sagt der 47-Jährige.

Ein Trio auf der FCE-Bank: Chef Daniel Meyer (r.), Co Carsten Müller (M.) und Torwarttrainer Max Urwantschky.
Ein Trio auf der FCE-Bank: Chef Daniel Meyer (r.), Co Carsten Müller (M.) und Torwarttrainer Max Urwantschky.  © Picture Point / Kerstin Dölitzsch

Seit Januar 2015 ist er Leiter des Auer Nachwuchs-Leistungs-Zentrums (NLZ), seit drei Wochen steht er nun als Co-Trainer Chefcoach Daniel Meyer interimsweise zur Seite.

"NLZ-Chef ist mit viel Schreibtischarbeit verbunden, da sitze ich oft am Laptop, organisiere. Das jetzt ist für mich ein Privileg", so Müller, der seit 2009 Fußball-Lehrer ist.

"Das war der erste reformierte Lehrgang unter Frank Wormuth", sagt er stolz.

Müller ist ein Mann ist vom Fach, war in dieser Funktion schon beim 1. FC Magdeburg, coachte dort ebenfalls vorübergehend die "U23" und auch die Profis.

Jetzt steht er noch für die letzten acht Saisonspiele als Co an der Seitenlinie.

"NLZ und hier bei den Profis ist mehr Arbeit, aber keine Mehrarbeit.

Carsten Müller ist seit 2015 Nachwuchsleiter beim FC Erzgebirge. Seit dem Heimspiel gegen Paderborn steht er auch als Co-Trainer der Profis an der Seitenlinie.
Carsten Müller ist seit 2015 Nachwuchsleiter beim FC Erzgebirge. Seit dem Heimspiel gegen Paderborn steht er auch als Co-Trainer der Profis an der Seitenlinie.  © Picture Point / Kerstin Dölitzsch

Es ist für mich eine überragende Zeit, wieder einmal auf dem Platz zu stehen, den Rasen zu fühlen und dann noch mit den Profis zu arbeiten. Herrlich", schwärmt Müller.

Das Privileg ist zeitlich bis zum Saisonende begrenzt. Schade? "Ach, damit beschäftige ich mich nicht, weil ich im Moment einfach so viel Spaß habe", lächelt er.

Die Arbeit im NLZ steht aber auch an. Müller: "Und genau das ist das Schöne an Aue.

Die Kollegen kamen von sich aus und haben gefragt, wo sie mich unterstützen können, welche Aufgaben sie mir abnehmen können. Das haben wir klar besprochen. Sie halten mir da den Rücken frei." Damit er seinen Spaß noch ein bisschen genießen kann ...

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