Aues Nazarov hatte gegen Dynamo gleich dreimal Pech

Aue - Mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 1:2 daheim gegen Duisburg ist er für das "Tor des Monats" im April nominiert. Er hätte sich gern den Treffer für die Partie gegen Dynamo aufgehoben. Dimitrij Nazarov war beim 0:0 gegen Dynamo Aues Bester. Schussglück hatte er diesmal keins.

Das tat weh: Dimitrij Nazarov war gegen Dresden das beste "Veilchen". Hier lag er kurzzeitig am Boden.
Das tat weh: Dimitrij Nazarov war gegen Dresden das beste "Veilchen". Hier lag er kurzzeitig am Boden.  © Picture Point / Sven Sonntag

Drei Chancen hatte er, alle drei hat "Dima" keineswegs leichtfertig vergeben. Es war einfach nur Pech. Seine Direktabnahme (23.) landete am Außennetz, seine abgerutschte Flanke (81.) lenkte Dynamo-Keeper Marvin Schwäbe ans Lattenkreuz.

Und dann war da noch die letzte Minute: Eine abgewehrte Hereingabe von Ridge Munsy nahm er an der Strafraumkante volley - wieder parierte Schwäbe stark. "Der Ball hatte eine komische Höhe. Wenn ich den etwas besser treffe...", hadert der 28-Jährige mit seinem letzten Schuss.

"Ich wusste aber auch nicht, wie ich mich in dieser Situation besser hätte stellen können. Der Ball wollte leider nicht rein."

Nazarov war einer der wenigen im Auer Spiel, die den nötigen Mut in der Offensive zeigten. Er muss jetzt im Endspiel in Darmstadt vorangehen, seinen Willen auf seine Nebenleute übertragen.

In den letzten vier Partien gelangen nur zwei Treffer, bei den "Lilien" muss mindestens einer her, sonst könnte es finster werden...


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