Premierentag für neues FCE-Stadion war Griff ins Klo!

Ein imposantes Foto vom neuen Auer Fußball-Tempel. Noch gab es aber ein paar Probleme. So funktionierten die Toiletten nicht, weil Filter verstopft waren.
Ein imposantes Foto vom neuen Auer Fußball-Tempel. Noch gab es aber ein paar Probleme. So funktionierten die Toiletten nicht, weil Filter verstopft waren.  © Frank Kruczynski

Aue - "Wir müssen reden!" Dieser Satz wird in diesen Tagen durch Aue geistern. Die buchstäbliche Feuertaufe des neuen Tempels ging daneben - sportlich und auch vom Stadion selbst her. Das 1:3 gegen Braunschweig war ein Griff ins Klo - und genau dieses funktionierte im weiten Rund nicht. Alles muss geklärt werden. Schnell!

Es war schon mal beruhigend für alle zu wissen, dass die Alarmkette funktioniert. Nach dem ein Feuermelder in einem Kiosk anschlug, war fünf Minuten später die Feuerwehr da und konnte kurze Zeit später Entwarnung geben.

Aber das war das kleinste Problem am Premierentag. Kein Strom auf weiten Teilen der Pressetribüne, das stört uns von den Medien her, tangiert aber die Zuschauer nicht. Das Problem mit den Toiletten stieß allerdings allen sauer auf.

Schon eine halbe Stunde vor Spielbeginn quittierten die Wasserleitungen ihren Dienst. Der Landkreis als Bauherr stellt sich der Kritik. "Wir nehmen uns der Sache an. Wir haben eine Vermutung", sagt Matthias Meyer vom Landratsamt.

Ein ratloser Hannes Drews: Wieder hat seine Mannschaft gut gespielt, aber entscheidend gepatzt.
Ein ratloser Hannes Drews: Wieder hat seine Mannschaft gut gespielt, aber entscheidend gepatzt.  © picture point/Sven Sonntag

"Die Filter waren verstopft. Jetzt müssen wir schauen, wie der Dreck in die Filter gelangt ist, der den Durchfluss gestört hat. Wir haben eine Idee, wie das passiert ist. Aber wir müssen konkret nachschauen." Bis zum nächsten Heimspiel gegen Ingolstadt soll der Schaden behoben sein.

Bis dahin - und besser schon bis Freitag in Nürnberg - sollten die sportlichen Schäden aufgearbeitet sein. Denn, das war am Sonntag auch allen klar, so reicht es nicht für den Klassenerhalt. Die Ladehemmung vorn und die wenigen Fehler hinten brechen dem FCE das Genick.

Als Trainer Hannes Drews nach der Partie darauf angesprochen wurde, dass seine Sätze auf der Pressekonferenz wie Duchhalteparole klingen, reagierte er gereizt. "Wenn Sie das so sehen, können wir das Gespräch auch abbrechen. Das sind keine Durchhalteparolen, das war eine Analyse des Spiels."

Die fehlende Cleverness hat auch Drews als Grund für die Niederlage ausgemacht - vor beiden Toren wohlgemerkt. "Es gab in der Partie viele 1:1-Situationen, da die zwei Teams mit dem selben System gespielt haben. Diese haben wir in den entscheidenden Situationen verloren. Daran müssen wir schrauben." Es liegt noch viel Arbeit an in Aue - in allen Bereichen.

Die neue Videowand hätte auch gern ein anderes Ergebnis präsentiert. Aber das 1:3 stand auch dort weiß auf schwarz.
Die neue Videowand hätte auch gern ein anderes Ergebnis präsentiert. Aber das 1:3 stand auch dort weiß auf schwarz.  © picture point/Sven Sonntag

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