Erzgebirge Aue: Präsident Leonhardt nimmt Lenk "aus dem Endkampf raus"

Aue - Die Causa Lenk (TAG24 berichtete) beschäftigt den FC Erzgebirge Aue. Zehn Spieltage vor Saisonende schlägt sich der "Kumpelverein" mit einer internen Personalentscheidung auf der Co-Trainer-Position herum und wie die nach außen kommuniziert wurde.

Beim 2:1-Sieg auf St. Pauli jubelten FCE-Boss Helge Leonhardt (M.,l.) und Robin Lenk noch gemeinsam.
Beim 2:1-Sieg auf St. Pauli jubelten FCE-Boss Helge Leonhardt (M.,l.) und Robin Lenk noch gemeinsam.  © Picture Point / Sven Sonntag

Letzteres bewog Präsident Helge Leonhardt auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Samstag gegen den SC Paderborn das Wort zu ergreifen und mit bisherigen Unklarheiten aufzuräumen: "Ich habe die Mannschaft darüber informiert, dass wir Robin Lenk aus dem Endkampf rausnehmen. Die entsprechenden Gründe wurden erläutert. Wir haben ihn aber nicht entlassen, sondern bis 30. Juni 2019 widerruflich freigestellt."

Heißt im Klartext: Lenk könnte theoretisch schon morgen wieder zurückkommen. Doch vieles deutet darauf hin, dass für ihn im Sommer Schicht im Schacht ist.

"Robin befindet sich in ärztlicher Behandlung. Näher möchte ich darauf aus Gründen der Schweigepflicht und dem Schutz der Persönlichkeit nicht eingehen. Über den Rest werden wir bis Ende der Serie entscheiden", so Leonhardt.

Was die Veilchen im Saisonendspurt nicht brauchen, sind Nebenkriegsschauplätze. "Voriges Jahr haben wir die letzten fünf Spiele nicht gewonnen und nur ein Unentschieden gegen Dresden geholt", gibt der Aue-Boss zu bedenken.

Die Mannschaft solle sich deswegen von den sozialen Medien wie Facebook fernhalten: "Das lenkt nur vom Tagesgeschäft ab. Es wird viel Unsinn geschrieben und ich will vermeiden, dass die Jungs der digitalen Demenz verfallen."

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