"Da kommt einiges auf uns zu": Aue setzt gegen Paderborn auf Automatismen

Aue - Aufsteiger SC Paderborn nötigt der Konkurrenz gehörig Respekt ab. Mit ungeheurer Offensivpower und 54 (!) Treffern pflügt die Elf von Steffen Baumgart erbarmungslos durch die 2. Liga. Doch das FCE-Abwehrbollwerk sieht sich für das heutige Heimspiel gegen die Ostwestfalen gerüstet.

Aue-Coach Daniel Meyer.
Aue-Coach Daniel Meyer.  © DPA

"Was die in der Offensive abliefern, ist aller Ehren wert. Da kommt einiges auf uns zu", weiß Abwehrchef Dominik Wydra.

Für den Ex-Paderborner ist das heute auch eine emotionale Kiste: "Gegen den Ex-Verein zu spielen, ist immer besonders."

Wie will Aue dem nach Absteiger Köln (57 Tore) zweitbesten Sturm Herr werden? "Indem wir defensiv stehen wie in den letzten Spielen. Gegen Köln haben wir gezeigt, dass wir auch gegen offensivstarke Teams gut verteidigen können", ist Wydra zuversichtlich.

Nach den Wacklern zum Jahresstart gegen Magdeburg (0:1) und Ingolstadt (0:3) ist der "Kumpelverein" im Deckungsverbund wieder eng zusammengerückt - mit Wydra als zentralem Baustein der Dreierkette.

FCE-Abwehrchef Dominik Wydra (l., im Zweikampf mit St. Paulis Alexander Meier) ist überzeugt, am Samstag mit seinem Auer Abwehrbollwerk auch die bärenstarke Offensive des SC Paderborn aufhalten zu können
FCE-Abwehrchef Dominik Wydra (l., im Zweikampf mit St. Paulis Alexander Meier) ist überzeugt, am Samstag mit seinem Auer Abwehrbollwerk auch die bärenstarke Offensive des SC Paderborn aufhalten zu können  © Imago

"Nach dem schwierigen Start haben wir genügend Selbstvertrauen getankt - auch durch die immer stabiler werdenden Leistungen. Es wird kein wildes Werk geben", verzichtet FCE-Coach Daniel Meyer aus gutem Grund auf große Wechselspiele.

"Paderborn ist eine schöne Aufgabe, insbesondere für unsere so viel gelobte Defensive vom letzten Wochenende", streift Daniel Meyer das jüngste 3:0 in Sandhausen, bevor er auf die taktische Marschroute für heute zu sprechen kommt: "Wir dürfen uns nicht nur darauf versteifen, wie wir verteidigen, sondern wie wir Wege finden, Paderborn weh zu tun.

Dazu gibt es Lösungen aus unserem System heraus, mit kleinen Anpassungen. Momentan ziehen wir die Stärken daraus, dass wir zu 100 Prozent in den Abläufen sind. Und das wollen wir uns gerade im Hinblick auf Intensität, Zweikämpfe und Spieltempo nicht kaputt machen. Deswegen wird es keine Überraschungen geben."

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