Saison gleicht einer Achterbahnfahrt: Bleibt Aue jetzt wieder oben auf dem Berg?

Aue - "Bitte einsteigen, bitte anschnallen. Auf zur nächsten Runde!" So in etwa lauten die Ansagen, wenn man in eine Achterbahn einsteigt. Und genau das macht der FC Erzgebirge in dieser Saison. Er fährt hoch und runter. Beachtlich dabei: Geht's von unten nach oben, kamen immer weitere Punkte hinzu. Einem Sieg nach einer Talsohle folgte nie eine Niederlage.

Die Erlösung war nach dem Abpfiff auch bei Präsident Helge Leonhardt (l.) und Co-Trainer Robin Lenk groß. Endlich der erste Dreier 2019.
Die Erlösung war nach dem Abpfiff auch bei Präsident Helge Leonhardt (l.) und Co-Trainer Robin Lenk groß. Endlich der erste Dreier 2019.  © Picture Point / Sven Sonntag

Und genau das sollte Mut für die Partie am Sonntag gegen Duisburg geben. Aue startete mit einem Punkt aus den ersten vier Spielen - 0:1 in Berlin, 0:0 gegen Magdeburg, 1:3 in Köln, 2:3 in Ingolstadt.

Danach gelangen die Siege gegen St. Pauli (3:1) und in Duisburg (2:1).

Dem Hoch folgte das Tief mit Niederlagen gegen Sandhausen (0:2) und in Paderborn (0:1).

Von da ging es wieder hoch, sieben Zähler wurden gegen Kiel (2:1), Dresden (1:1) und Bielefeld (1:0) eingefahren.

Danach kam wieder eine Durststrecke: 0:1 in Heidenheim, 1:3 gegen den HSV, 1:2 in Bochum, 1:1 gegen Regensburg. Dann fand Aue das Gaspedal. 5:0 in Fürth, 2:2 gegen Darmstadt und das furiose 3:0 gegen Union.

Alles schien gut, bis Aue den Berg wieder hinunter raste: 0:1 in Magdeburg und 0:3 gegen Ingolstadt. Tiefpunkt! Und diesem folgte das 2:1 in St. Pauli. Fährt Aue seinen Weg weiter, kommen am Sonntag weitere Punkte dazu!

Noch eine Woche zuvor war die Stimmung bei den "Veilchen" am Tiefpunkt. 0:3 verlor man daheim gegen Ingolstadt. Pascal Testroet wirkt fassungslos.
Noch eine Woche zuvor war die Stimmung bei den "Veilchen" am Tiefpunkt. 0:3 verlor man daheim gegen Ingolstadt. Pascal Testroet wirkt fassungslos.  © DPA

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