Festung Erzgebirge! Gonther köpft Aue zum 6. Heimsieg

Aue - Der FC Erzgebirge bleibt eine Heimmacht! Gegen Jahn Regensburg setzten sich die Auer vor 8705 Zuschauern mit 1:0 (1:0) durch und feierten im achten Heimspiel den sechsten (!) Sieg. Damit schließt die Schuster-Elf die Hinrunde als bestes Heimteam der 2. Bundesliga ab.

Nach 1:0-Treffer gegen Regensburg: Torschütze Sören Gonther wird von Dimitrij Nazarov (rechts) beglückwünscht.
Nach 1:0-Treffer gegen Regensburg: Torschütze Sören Gonther wird von Dimitrij Nazarov (rechts) beglückwünscht.

Die Lila-Weißen ließen auch diesmal vor eigenem Publikum keine Luft heran.

Sie gingen früh drauf und beschäftigten die Regensburger in deren Hälfte. Einzig der Torerfolg wollte sich (noch) nicht so recht einstellen. Alleine das Aluminium stand drei Mal im Weg.

Calogero Rizzuto erwischte es dabei gleich doppelt (24.). Zunächst besaß der Linksaußen mittig sehr viel Platz, zog nach innen und fasste sich aus zentraler Position, bei gut und gerne 20 Meter Torentfernung ein Herz.

Der stramme Schuss knallte an den Querbalken und von dort zurück ins Feld, wo Rizzuto kurz darauf aus spitzem Winkel erneut abzog.

Diesmal klatschte das Leder an den rechten Außenpfosten.

Nachdem Dimitrij Nazarov Jahn-Keeper Alexander Meyer mit einem straffen Flachschuss (32.) geprüft hatte, köpfte John Patrick Strauß nach herrlichem Diagonalpass von Clemens Fandrich an den linken Innenpfosten (35.).

Sören Gonther trifft kurz vor der Pause zum Siegtor gegen Regensburg

Kommt ein Sören geflogen! Gonther trifft zum Auer Sieg.
Kommt ein Sören geflogen! Gonther trifft zum Auer Sieg.  © Picture Point / Sven Sonntag

Die Erzgebirger verpassten es sich mit der längst fälligen Führung zu belohnen. Sie fiel aber noch vor dem Gang in die Halbzeitpause.

Philipp Riese flankte eine Ecke scharf an den Fünfer. Dort setzte sich der aufgerückte Sören Gonther (44.) im Kopfballduell energisch durch und köpfte wuchtig ein.

Weil Regensburg nun gefordert war, eröffneten sich den Gastgebern gute Räume zum Kontern. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit besaß Krüger die erste richtig dicke Gelegenheit. Nach schnellem Gegenstoß über Nazarov und Fandrich setzte er das Leder aus zehn Metern völlig freistehend neben den langen Pfosten (51.). Strauß ließ aus spitzem Winkel die nächste Möglichkeit ungenutzt (59.).

Es schien so, als könnte hier überhaupt nichts anbrennen, so kompakt stand Aue hintendrin. Doch urplötzlich fingen sie an zu wackeln. Jann George fand Sebastian Stolze, der allein vor Martin Männel auftauchte.

Aues Schlussmann bereinigte die brenzlige Situation an der Strafraumkante (74.). Zwei Minuten später legte nun Stolze für George auf, der aus Elfmetern relativ unbedrängt die letzte große Chance versiebte.

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