Alte neue Auer Stärke ist wieder da

Christian Tiffert genoss die Minuten nach dem Sieg zusammen mit seinem Kindern.
Christian Tiffert genoss die Minuten nach dem Sieg zusammen mit seinem Kindern.  © Imago

Aue - Im Abstiegskampf entdeckt der FC Erzgebirge eine alte Stärke wieder: Die Standards. Beide Tore in Kiel und das 1:0 beim 2:1 gegen Kaiserslautern fielen nach einem ruhenden Ball - drei Tore in Folge, das gab es ewig nicht in Aue. Auch stark: Vier der letzten sieben Tore fielen nach einem Freistoß oder Eckball.

Der Mann der Standards heißt bei den "Veilchen" Christian Tiffert, er bereitete alle vier Tore vor. Er hat mittlerweile insgesamt acht Assists gesammelt - damit ist er Aues bester Vorlagengeber. Ligaweit steht er damit auf Rang acht.

"Wir haben das in der letzten Woche nochmal intensiv trainiert", sagt Tiffert. "Obwohl, wir haben das auch am Freitag nochmal geübt. Da kam nicht einziger Ball von mir. Zu hoch, zu flach, zu weit, zu lang, zu kurz oder gar ins Aus. Aber ich sag mal so, Training ist Training und Spiel ist Spiel", flachste der 36-Jährige.

"Ich will es jetzt nicht eine Waffe von uns nennen, aber ein bisschen was machen wir schon. Wir müssen uns immer was Neues einfallen lassen, studieren ein paar Sachen ein. Im Grunde hat die Ecke zum 1:0 das Spiel entschieden", so Tiffert.

Eben nach einer einstudierten Variante: Tiffert zog den Eckball auf den hinteren Pfosten, raus aus dem Gewühl. Dort stand Pascal Köpke ganz frei und machte ihn volley rein. So einfach geht es manchmal.

Einstudiert: Aue trifft nach einem Standard. Lauterer Spieler schauen bedröppelt drein.
Einstudiert: Aue trifft nach einem Standard. Lauterer Spieler schauen bedröppelt drein.  © Picture Point / Sven Sonntag

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