Wieder da! Kaufmann will zurück ins Team des FC Erzgebirge

Fabio Kaufmann will sein Können zeigen und gibt im jeder Trainingseinheit Vollgas.
Fabio Kaufmann will sein Können zeigen und gibt im jeder Trainingseinheit Vollgas.  © Picture Point/S. Sonntag

Feldkirchen - Er ist wieder da! FCE-Kicker Fabio Kaufmann hat seine ersten beiden Einheiten im Camp absolviert. Er ist mittendrin statt daheim. Und wer den Jungen sieht - es tut ihm unheimlich gut beim Team zu sein.

Zunächst war er als einziger Spieler aus dem Kader für das Ösi-Camp gestrichen worden. Für viele Fans kam das überraschend. Wenn Kaufmann in der letzten Saison gespielt hat, dann mehr als passabel. 19 Partien, ein Tor und vier Assists stehen in seiner Vita der Spielzeit.

Die beste Leistung zeigte er beim 3:1 gegen Würzburg, als er den Unterfranken Knoten in die Beine spielte.

Allerdings zog er sich da auch einen Bänderriss im Fuß zu, fiel für den Rest der Saison aus.

Auch Kraftübungen gehören dazu! Fabio Kaufmann macht Klimmzüge, Fitness-Coach Werner Schoupa (l.) und Moise Ngwisani halten die Stange.
Auch Kraftübungen gehören dazu! Fabio Kaufmann macht Klimmzüge, Fitness-Coach Werner Schoupa (l.) und Moise Ngwisani halten die Stange.  © picture point/Sven Sonntag

Als TAG24 berichtete, dass der 24-Jährige nachreisen durfte, erfolgte in den Sozialen Medien eine breite Zustimmung.

Zig Kommentare gab es, nicht einer war negativ. "Das freut mich schon, da bin ich ehrlich. Die Fans haben nicht vergessen, dass ich immer alles gegeben habe", sagt Kaufmann, dem deutlich anzumerken ist, dass er mit seiner Situation kämpft. Trotzdem nörgelt er nicht: "Ich bin Sportsmann, ich habe das akzeptiert. Aber: Jeder Spieler will lieber bei seiner Mannschaft sein, als daheim zu sitzen. Ich auch."

Ein Ausleihe, Kaufmann hat Vertrag bis 2020, nach Jena hatte sich zerschlagen.

Jetzt will er die neue Chance in Aue ergreifen, ist absolut positiv gestimmt: "Für mich gibt es nur Vollgas im Training, ich will mich anbieten und zeigen, was ich kann", gibt sich der Mittelfeldspieler kämpferisch. "Ich schaue nicht zurück, das bringt nichts. Jetzt bin ich beim Team und werde mich zerreißen."

Und vielleicht baut ihn auch ein Satz auf, den Präsident Helge Leonhardt am Rande des Trainings gestern fallen ließ: "Vielleicht ist es gut so, dass Fabio da ist."


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