Showdown! Deshalb bleibt Aue in der 2. Liga

Christian Tiffert glaubt, dass sein Team mit dem Druck umgehen kann.
Christian Tiffert glaubt, dass sein Team mit dem Druck umgehen kann.  © picture point/Sven Sonntag

Aue - Der Showdown ist eingeläutet. Zwei Spieltage vor Schluss steht Aue zwei Punkte vor Würzburg und drei vor Bielefeld über dem Strich. Über die Tordifferenz kann es der FCE nicht mehr ziehen, also müssen Punkte her. TAG24 nennt vier Gründe, warum es mit dem Klassenerhalt klappt.

Aus eigener Kraft

Während Bielefeld und Würzburg auf oder auch auf Patzer der Konkurrenz angewiesen sind, kann es Aue aus eigener Kraft schaffen. Schon am Sonntag könnte der Ligaverbleib perfekt gemacht werden - wenn der FCE gegen Kaiserslautern gewinnt und gleichzeitig die Arminia (gegen Braunschweig) und die Kickers (gegen Sandhausen) nicht siegen.

Aue als Heimmacht

In der Rückrunde gewann nur Dresden (4:1) in Aue (zum Spielbericht). Unter Domenico Tedesco ist der FCE wieder zu der gefürchteten Heimmacht geworden, der ihn im Vorjahr so auszeichnete. Da konnte keiner einen Dreier holen. Das ist unter dem neuen Trainer wieder so. Gegen Karlsruhe (1:0), St. Pauli (1:0), 1860 München (3:0) und Würzburg (3:1) gewannen die „Veilchen“ alle überlebenswichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz - alle standen vorm jeweiligen Zeitpunkt vor Aue. Auch Hannover (2:2) konnte nicht siegen - der Punkt könnte wahrlich Gold wert werden.

Die Fans sind eine Macht, gerade im Abstiegskampf! Nach Stuttgart begleiteten 3000 Anhänger die Auer Mannschaft, feierten die trotz der Niederlage noch lange nach dem Abpfiff.
Die Fans sind eine Macht, gerade im Abstiegskampf! Nach Stuttgart begleiteten 3000 Anhänger die Auer Mannschaft, feierten die trotz der Niederlage noch lange nach dem Abpfiff.  © picture point/Sven Sonntag

Kicker halten Druck stand

„Der Druck wird gefühlt von Woche zu Woche größer, aber das können wir“, betont Tiffert. Mit Ausnahme der letzten 30 Minuten beim 1:2 in Nürnberg hat die Leistung stets gestimmt. 17 Punkte haben die Sachsen zuletzt in neun Spielen unter Trainer Domenico Tedesco geholt, 18 seit dem freiwilligen Abgang von Pavel Dotchev. Das neue System unter Tedesco gibt der Mannschaft Halt. Seine Mutmacher-Punkte: „Das Zweikampfverhalten, das gruppen-taktische Defensivverhalten, das Angriffspressing, die Moral, die Menschlichkeit.“

Die Fans

In Stuttgart feierten die 3000 mitgereisten Anhänger ihr Team noch 30 Minuten nach dem Abpfiff. "Das war einzigartig, das pusht", zeigte sich Christian Tiffert begeistert.

Kaiserslautern ist das fünfte Heimspiel in Folge, das ausverkauft ist. Mit Dresden waren es sechs in der Rückrunde. Die Fans, die ganze Region, stehen hinter der Mannschaft.


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