Aue-Boss Voigt: "Das Stadion wird unser Weihnachtsgeschenk"

Michael Voigt blickt zufrieden in die Zukunft. Mit dem neuen Stadion entsteht ein neuer Meilenstein in der Geschichte des FC Erzgebirge.
Michael Voigt blickt zufrieden in die Zukunft. Mit dem neuen Stadion entsteht ein neuer Meilenstein in der Geschichte des FC Erzgebirge.  © Picture Point / Sven Sonntag

Aue - Seit Samstag läuft die Saison 2017/18 auch offiziell. Beim FC Erzgebirge steht das erste halbe Jahr noch im Zeichen des Stadionbaus. Was alles auf Fans und Spieler zukommt, was sich ändert und warum die Saisoneröffnung am 22. Juli ausfällt, darüber hat TAG24 mit Geschäftsführer Michael Voigt gesprochen.

TAG24: Herr Voigt, seit gestern heißt das Stadion nur noch Erzgebirgsstadion. Das "Sparkasse" ist weggefallen. Gibt es schon einen neuen Sponsor für das weite Rund?

Voigt: "Nein gibt es noch nicht. Wir führen derzeit Gespräche, auch außerhalb der Region. Aber es muss auch zu uns passen. Vielleicht machen wir auch etwas mit der Erzgebirgsregion zusammen."

TAG24: Wie sieht es auf der Baustelle derzeit aus?

Voigt: "Momentan wird auf der Haupttribüne fleißig gearbeitet. Der Spielplan mit dem Auswärtsspiel kommt uns da voll entgegen, so haben wir eine Woche mehr Zeit. Am ersten August-Wochenende gegen Düsseldorf soll der Teil des Stadions fertig sein. Um das Datum nicht in Gefahr zu bringen, wird auch die Saisoneröffnung am 22. Juli ausfallen."

Im Dezember soll das lila-weiße Schmuckkästchen fertig sein und 16.400 Fans Platz bieten. Derzeit wird fleißig an der Haupttribüne gearbeitet.
Im Dezember soll das lila-weiße Schmuckkästchen fertig sein und 16.400 Fans Platz bieten. Derzeit wird fleißig an der Haupttribüne gearbeitet.  © Picture Point / Sven Sonntag

TAG24: Warum?

Voigt: "Es geht einfach nicht anders. Wir müssten für diese Partie zwei Tage unterbrechen und alles so absichern, dass gespielt werden könnte. Der Aufwand ist für ein Testspiel zu groß. Wir werden an dem 22. Juli definitiv in der näheren Umgebung spielen, uns um einen lukrativen Gegner kümmern. Aber wir werden nicht im Stadion spielen."

TAG24: Liegen die Arbeiten am Stadion im Plan?

Voigt: "Ja. Laut Bauplanung wird am 28. Juli damit begonnen, die Südtribüne aufzubauen. Die Fertigstellung ist für Weihnachten geplant. Das fertige Stadion ist quasi unser Weihnachtsgeschenk."

TAG24: Zum Eröffnungsspiel soll ein namhafter Gegner kommen. Wird das gleich im Winter passieren?

Voigt: "Das halte ich für ausgeschlossen. Die Saison geht im Januar bereits am 24./25. Januar, Mitte in der Woche, weiter. Die Zeit ist zu knapp. Wir suchen uns lieber einen Tag heraus, an dem alles passt - auch vom Wetter her."

TAG24: Was ändert sich in der neuen Saison aufgrund des Stadionbaus für die Fans?

Voigt: "Gar nicht so viel. Die Zuschauer von der nun weggerissenen Südtribüne ziehen wieder auf die Haupttribüne um - ebenso sämtliche Medienvertreter. Mehr ist da nicht. Die Gäste-Anhänger haben nun ein Dach über dem Kopf, stehen in der ersten Halbserie auf der Stirnseite der Turnhalle auf der neuen Tribüne."

TAG24: Wird der Verein die Eintrittspreise für die Saison erhöhen?

Voigt: "Wenn, dann moderat und angepasst. An den Stehplatzkarten haben wir nichts geändert. Auf der Haupttribüne gibt es eine kleine Anhebung, dafür sinken die Preise zum Beispiel für die Familientickets. Wir liegen in Aue immer noch im unteren Segment der Liga."


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