Aue-Teamchef Lenk lobt zweite Reihe, wartet aber noch auf die Beförderung

Auch Moise Ngiwsani ließ im Auer Trikot aufhorchen.
Auch Moise Ngiwsani ließ im Auer Trikot aufhorchen.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Wolfsburg - Aues Interimstrainer Robin Lenk lobte nach dem 0:3 beim VfL Wolfsburg die zweite Reihe, auf seine Beförderung muss er weiter warten!

"Ich bin wirklich sehr, sehr zufrieden", erklärte Lenk. Er meinte damit in erster Linie den selbstbewussten Auftritt seiner Mannen in der ersten Halbzeit. Da rieben sich die über 100 Zaungäste erstaunt die Augen. Nicht der Bundesligist, sondern die Gäste aus dem Erzgebirge erspielten sich hochkarätige Möglichkeiten.

"Da haben wir sehr gut gegen den Ball gearbeitet, immer wieder die Räume eng gemacht, bei Ballbesitz schnell und mutig nach vorn gespielt", lobte Lenk.

Ärgerlich war für den 33-Jährigen nur, dass sich die Auer nicht belohnten: "Wir haben durch Michael Maria zwei Hundertprozentige. Da muss der Ball wenigstens einmal über die Linie."

Der 18 Jahre alte Sascha Härtel bekam in Wolfsburg ab der 58. Minute das Vertrauen geschenkt. Der Verteidiger kommt aus der A-Jugend, spielte erstmals bei den Profis mit.
Der 18 Jahre alte Sascha Härtel bekam in Wolfsburg ab der 58. Minute das Vertrauen geschenkt. Der Verteidiger kommt aus der A-Jugend, spielte erstmals bei den Profis mit.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Nach dem Seitenwechsel wechselte Lenk munter durch.

Der 18 Jahre alte Verteidiger Sascha Härtel durfte erstmals Profiluft schnuppern. Auch der ein Jahr ältere Moise Ngwisani (kam im Sommer vom VfL Bochum) erhielt eine Einsatzchance.

"Wir konnten die Partie trotzdem bis zur 80. Minute offen halten. Dann stimmte einmal die Zuordnung nicht. Das dritte Tor von Maximilian Arnold war ein klasse Freistoß. Am Ende verlieren wir sicher etwas zu hoch. Aber es war ein sehr aufschlussreicher Test", so Lenk.

Aufschluss darüber, wie es mit ihm weitergeht, konnte er in Wolfsburg nicht geben. In einer Woche gastiert der FCE in Ingolstadt. Lenk wird auch dort an der Seitenlinie stehen - das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Die Frage ist, in welcher Funktion. Lenk: "Spätestens Mitte der kommenden Woche werden wir eine Lösung präsentieren, die für alle - und speziell für den Verein - eine sehr ordentliche sein wird!"

Robin Lenk, Teamchef des FC Erzgebirge.
Robin Lenk, Teamchef des FC Erzgebirge.  © Picture Point/Kerstin Kummer

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