Fandrich erkennt bereits den RB-Spielstil in Aue wieder

3. Spieltag 2014/15: Clemens Fandrich (r.) läuft am Auer Nils Miatke vorbei. RB Leipzig gewann die Partie als Zweitliga-Aufsteiger damals mit 1:0. Im Winter kam Fandrich erstmals zum FCE.
3. Spieltag 2014/15: Clemens Fandrich (r.) läuft am Auer Nils Miatke vorbei. RB Leipzig gewann die Partie als Zweitliga-Aufsteiger damals mit 1:0. Im Winter kam Fandrich erstmals zum FCE.

Aue - Aues neuer Coach Thomas Letsch gibt zu, dass er vom Red-Bull-Fußball geprägt ist. Damit ist er nicht der einzige im Team. Christian Tiffert spielte ein Jahr in Salzburg, Clemens Fandrich drei in Leipzig. Gerade "Fanne" kam in den ersten Trainingstagen einiges bekannt vor.

Letsch war seit 2012 im RB-Kosmos unterwegs. Fünf lange Jahre lassen sich nicht einfach so wegknipsen. Das muss auch gar nicht sein, schließlich steht die Art von Fußball auch für Erfolg.

Egal, ob in Salzburg und Liefering, die Philosophie des Fußballs war logischerweise gleich. Einiges davon will er auch in Aue umsetzen, seine Ideen mit einbringen. "Ja, die alte RB-Schule blitzt durch, das kann der Trainer nicht verleugnen", lacht Clemens Fandrich.

"Der Coach kam in den ersten Tagen auch auf mich zu und sagte, dass mir einiges nicht so neu vorkommen wird. Es war in der Tat so."

Clemens Fandrich in Aktion. Er freut sich auf den neuen Spielstil, der ihm entgegenkommt.
Clemens Fandrich in Aktion. Er freut sich auf den neuen Spielstil, der ihm entgegenkommt.  © Frank Kruczynski

Aber was ist das Typische am Fußball Marke Red Bull?

"Der Spielstil ist einzigartig. Balleroberung, schnelles Umkehrspiel, Pressing, Gegenpressing und das alles in einer hohen Geschwindigkeit. Ich durfte das in Leipzig schon drei Jahre erleben, das System passt zu mir", so der 26-jährige Mittelfeldspieler.

Ein Nachteil ist es für ihn auf alle Fälle nicht, auch in Bezug auf die Ende Juli beginnende Spielzeit. „Wir haben genügend Zeit, dieses System einzuüben. Mir macht es auf alle Fälle sehr viel Spaß. Schön, wenn mal Altbewährtes auffrischt.“

Auch so zeigt sich Clemens Fandrich von den ersten Tagen sehr angetan von Trainer Thomas Letsch. "Er hinterlässt einen guten Eindruck, ist freundlich und zurückhaltend. Aber ich glaube, er kann uns auch sehr deutlich sagen, wie der Hase läuft", grinst Fandrich. Er hat sich mit seinen Mitspielern längst daran gewöhnt, dass sie einen neuen Chef vor die Nase gesetzt bekamen.

"Das ist der Fußball. Spieler kommen und gehen, Trainer auch. Für uns ist jetzt nur eins wichtig: Es geht für alle bei null los, wir müssen schnell das neue System lernen und ab Ende Juli erfolgreich umsetzen."


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