Aue trifft das Tor einfach nicht

Marcel Sobottka trifft zum 2:0 für Düsseldorf.
Marcel Sobottka trifft zum 2:0 für Düsseldorf.  © picture point/Sven Sonntag

Aue - Das Chancenverhältnis sprach klar für Aue. Doch im Fußball zählen nicht die Möglichkeiten, sondern die Tore - und da hatte Düsseldorf zwei mehr. Was in der Vorbereitung begann, geht in der Meisterschaft weiter. Der FCE trifft das Tor nicht.

"Ich habe jetzt meinen Trainer-Lehrgang absolviert und bestanden. Auch da gab es nicht das Allheilmittel für die Abschlüsse vorm Tor", übte sich Routinier Christian Tiffert nach dem Fehlstart in Galgenhumor.

War die erste Hälfte von beiden jenseits von Gut und Böse, Tiffert nannte das Ganze "einen schlimmen Nichtsangriffspakt", so war die zweite besser.

Aber eben nur bis vors Tor. Die "Veilchen" stellten sich zu ungeschickt an. "Ich hätte mir gewünscht, der Kopfball von Pascal Köpke gleich nach dem 0:2 wäre rein.

Da hätte noch was gehen können. Aber das ist wie ein roter Faden, das müssen wir schnell abstellen", sagte Tiffert.

Pascal Köpke (2.v.r.) hatte eine der wenigen guten Chancen der Auer, brachte den Ball aber auch nicht unter.
Pascal Köpke (2.v.r.) hatte eine der wenigen guten Chancen der Auer, brachte den Ball aber auch nicht unter.  © picture point/Sven Sonntag

Der 34-Jährige wollte das aber nur als kleine Kritik sehen. Sturm-Kollege Köpke nahm sich diese aber an:

"Wir müssen üben, üben, üben", kratzte er sich am Kopf.

"Es ist gut, dass wir jetzt nicht groß drüber nachdenken können. Am Mittwoch geht es in Heidenheim schon weiter. Dort müssen wir uns aggressiver vorm Tor anstellen und mit viel Willen und Wucht die Kugel ins Tor drücken."

Schwer wird das allemal, denn auch Heidenheim steht nach dem 0:2 in Braunschweig ebenfalls schon mit dem Rücken zur Wand.


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