Option für den Aue-Angriff: Albert Bunjaku ist wieder da!

Ousman Manneh wechselt nicht zum FC Erzgebirge.
Ousman Manneh wechselt nicht zum FC Erzgebirge.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Aue - Anfang August hatten verschiedene Medien vermeldet: "Ousman Manneh wechselt nach Aue!" Den Weg vom SV Werder Bremen ins Erzgebirge hat das Stürmertalent bis heute nicht gefunden. Und Manneh wird auch nicht mehr kommen - die Transferperiode ist seit Donnerstag beendet.

Ken Problem, denn der Gambier wird in Aue nicht zwingend gebraucht. Das zeigte der Veilchen-Test beim VfL Wolfsburg.

Dort durfte Albert Bunjaku erstmals seit dem zweiten Spieltag (0:2 gegen Düsseldorf) wieder ran. Und der Kosovare demonstrierte mit einem starken Auftritt im Sturmzentrum: "Schaut her, ich bin auch noch da!"

Ex-Trainer Pavel Dotchev hatte den Angreifer zu Jahresbeginn vom FC St. Gallen ins Lößnitztal geholt. Erste Wahl war der 33-Jährige, der immerhin bis 2019 unterschrieb, seitdem nie. Vergangene Saison lief Bunjaku neun Mal auf - sieben Mal kam er von der Bank. In der aktuellen Serie blieb es bei dem Neun-Minuten-Einsatz gegen Düsseldorf.

Er hat sich zurückgemeldet! „Veilchen“-Stürmer Albert Bunjaku (r., vor dem VfLer Ohis Felix Uduokhai) konnte im Testspiel in Wolfsburg überzeugen.
Er hat sich zurückgemeldet! „Veilchen“-Stürmer Albert Bunjaku (r., vor dem VfLer Ohis Felix Uduokhai) konnte im Testspiel in Wolfsburg überzeugen.

"Die Situation ist nicht einfach. Aber ich nehme sie an, gebe im Training täglich Gas, zeige dem Coach, dass er auf mich bauen kann", betont Bunjaku.

Beim 0:3 in Wolfsburg war er einer der Besten auf dem Platz. Er gefiel durch zahlreiche Offensivaktionen, suchte selbst den Torabschluss, bereitete Möglichkeiten vor. Seinen Schuss von der Strafraumgrenze parierte VfL-Keeper Max Grün großartig.

Außerdem legte Bunjaku zwei Mal für Michael Maria auf. Der ließ beide Großchancen ungenutzt. "Ein Tor muss er machen. Die Führung wäre nach der ersten Halbzeit verdient gewesen“" ärgert sich Bunjaku.

Trotz der Niederlage fuhr er alles in allem zufrieden aus Wolfsburg ins Lößnitztal zurück. „Es war ein wunderbares Gefühl, mal wieder unter Wettkampfbedingungen Fußball zu spielen. Dafür trainiert man schließlich jeden Tag“, meinte Bunjaku.

Vielleicht ist er in den kommenden Wochen ja wieder öfter zu sehen.


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