Fandrich: "Lautern hat noch nie in Aue gewonnen, und das bleibt so"

In Stuttgart sah Clemens
Fandrich (r.) seine fünfte Gelbe
und muss nun zuschauen.
In Stuttgart sah Clemens Fandrich (r.) seine fünfte Gelbe und muss nun zuschauen.  © picture point/Sven Sonntag

Aue - Clemens Fandrich stand am 33. Spieltag vor zwei Jahren beim 0:0 gegen Kaiserslautern auf dem Rasen. Diesmal muss er zuschauen. Seine fünfte Gelbe Karte in Stuttgart bescherte ihm zwei schlaflose Nächte, wie der 26-Jährige verriet.

TAG24: Clemens, als Sie die gelbe Karte sahen, schlugen Sie die Hände vors Gesicht. Sie wussten gleich, was los war?

Fandrich: „Klar! Ich war fassungslos. Das war ja nicht mal ein Foul. Und wenn: Es war mein einziges in diesem Spiel. Durch den Schwung kam ich aus dem Gleichgewicht, mehr war nicht. Und jetzt muss ich im wichtigsten Spiel zuschauen. Ich hatte zwei Nächte damit zu kämpfen. Das war nicht ohne, mittlerweile habe ich mich aber damit abgefunden. Aber ich bin mir sicher, ich werde auf der Tribüne nervöser sein als die Jungs auf dem Rasen. Das wird furchtbar.“

TAG24: Auch wenn Sie nicht spielen, was können Sie jetzt der Mannschaft vermitteln, wie können sie helfen?

Fandrich: „In dem ich Lockerheit, Spaß und gute Laune verbreite - und trotzdem im Training Vollgas gebe. Wir sind alle voll fokussiert, die Stimmung könnte nicht besser sein.“

Vor zwei Jahren stand Clemens
Fandrich (am Boden)
beim 0:0 gegen Kaiserslautern
noch auf dem Platz.
Hier angelt er sich das
Leder gegen Jean Zimmer
Vor zwei Jahren stand Clemens Fandrich (am Boden) beim 0:0 gegen Kaiserslautern noch auf dem Platz. Hier angelt er sich das Leder gegen Jean Zimmer  © picture point/Sven Sonntag

TAG24: Also ist vom 0:3 in Stuttgart nichts hängen geblieben?

Fandrich: „Nein, weil wir eine sehr ordentliche Leistung gezeigt haben. Es war nur die individuelle Klasse von Simon Terodde und das muss man auch mal anerkennen.“

TAG24: Vor zwei Jahren standen Sie gegen Lautern noch mit auf dem Rasen. Können Sie sich noch an die Partie erinnern?

Fandrich: „Ja, aber es war damals eine andere Situation. Kaiserslautern kam als Dritter zu uns, war eine absolute Spitzenmannschaft. Im Grunde war das 0:0 ein Erfolg für uns. Wir sind nicht gegen Kaiserslautern abgestiegen, sondern in Heidenheim. Wir haben zudem Mitte der Rückrunde leichtfertig einiges liegen lassen. Lautern selbst war ein gutes Spiel von uns.“

TAG24: Warum wird es diesmal mehr als ein 0:0?

Fandrich: „Da ist zu einem unsere Heimstärke. Wir haben alle wichtigen Spiele zuletzt gewonnen, dadurch ist das Selbstvertrauen da. Die Lauterer haben eine gute Truppe, aber die fahren jetzt nicht gern zu uns, weil sie wissen, dass es bei uns schwer wird. Die Pfälzer haben genauso großen Druck wie wir, wenn nicht so gar noch größereren. Außerdem: Der FCK hat noch nie in Aue gewonnen. Und das wird auch so bleiben.“


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