Kann Aue-Coach Letsch heute seinen Schüler Rehm besiegen?

Mit Rüdiger Rehm geht es in
Wiesbaden nach oben. Der SVW
startete mit drei Siegen und
einer Niederlage in die Saison.
Mit Rüdiger Rehm geht es in Wiesbaden nach oben. Der SVW startete mit drei Siegen und einer Niederlage in die Saison.

Aue - Lehrer gegen Schüler! Das wird am Sonntag ein ganz besonderes Spiel für die Trainer. Auf der Bank der Auer sitzt Thomas Letsch, in Wiesbaden Rüdiger Rehm.

In Großaspach arbeiteten sie einst zusammen. Der jetzige Aue war Chef des heutigen SVW-Trainers.

Von 2007 bis 2009 betreute Letsch den Dorfclub aus der Nähe von Stuttgart als Cheftrainer, Rehm stand ihm als Stand-by-Profi und Co-Trainer an der Seite.

Damals kickte die SGS noch in der Regionalliga. Im Herbst 2008 sprang er in drei Spielen für Letsch als Chef ein, der bei einer Rangelei nach einem Spiel schlichtend eingegriffen und sich dabei einen Milzriss zugezogen hatte.

„Die Partie ist schon was Besonderes, das hat eine gewisse Brisanz“, sagt Letsch.

„Wir haben uns in den zwei Jahren schätzen gelernt, sind Freunde geworden. ,Rüdi‘ hat mir in dieser Zeit viel über Aue erzählt“, schmunzelt der FCE-Coach.

Thomas Letsch (l.) muss mit
Aue unbedingt die Kurve kriegen.
Cebio Soukou soll ihm dabei
auf dem Feld mit seinen
Toren helfen.
Thomas Letsch (l.) muss mit Aue unbedingt die Kurve kriegen. Cebio Soukou soll ihm dabei auf dem Feld mit seinen Toren helfen.  © picture point/Sven Sonntag

Und genau das dürfte heute ein Problem werden.

Rehm kennt Aue und Letsch aus dem Effeff. Er weiß, wie der Verein tickt, für den er zwischen 2003 und 2005 selbst in der 2. Liga gespielt hat. Und er weiß, wie sein Gegenüber Fußball spielen lässt. Rehm wird seine Truppe ganz genau auf den FCE einstellen.

Das weiß natürlich auch Letsch. Nach zwei Niederlagen in der Meisterschaft will er seine Truppe ausgerechnet im DFB-Pokal in die Spur bringen. Sie soll beim Drittligisten Selbstvertrauen tanken und auf keinen Fall straucheln. „Daher spielt auch die Freundschaft zu Rüdiger nur eine untergeordnete Rolle in diesem Spiel.“

Das Wichtigste war für ihn die Regeneration nach Heidenheim. Der Bus war am Donnerstag gegen 4 Uhr in Aue, danach ging es sofort zum Auslaufen.

Der Coach wollte keine Zeit verschwenden. Heute müssen seine Jungs fit sein, zur Not über 120 Minuten. Nur dann können sie Wiesbanden und Rehm auch schlagen.

Wiesbaden-Coach
Rüdiger Rehm
bestritt zwischen
2003 und 2005
insgesamt
54 Spiele für
Aue und schoss
dabei drei
Tore
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Wiesbaden-Coach Rüdiger Rehm bestritt zwischen 2003 und 2005 insgesamt 54 Spiele für Aue und schoss dabei drei Tore .  © Sven Sonntag

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