Pfiffe der eigenen FCE-Fans! Spieler und Trainer verstehen es nicht

Lange war die Stimmung
im Erzgebirgsstadion
richtig gut - nach der
Partie gab es aber Pfiffe
von den Rängen.
Lange war die Stimmung im Erzgebirgsstadion richtig gut - nach der Partie gab es aber Pfiffe von den Rängen.  © Picture Point

Aue - Nicht Fisch, nicht Fleisch. Ein Punkt, mit dem sich Aue nicht vom Fleck bewegt.

In den letzten sieben Spielen gelang nur ein Dreier. Mit dem 1:1 waren die Auer überraschend zufrieden, die immer wieder betonten, wie stark Bochum doch war. Die Pfiffe der Fans nach dem Abpfiff konnte keiner verstehen.

Co-Trainer Robin Lenk schüttelte in der Mixed-Zone den Kopf: „Das geht nicht, dass wir hier ausgepfiffen werden. Wir machen ein überragendes Spiel und dann das.“ Überragend war die Partie nicht, sonst hätte der VfL nichts mitgenommen. Die Pfiffe überraschten dennoch, weil man sie vom Auer Publikum nicht gewöhnt ist.

„Vor der Saison war Bochum mein Aufstiegsfavorit, hat überragende Einzelspieler im Kader. Wir spielen hier 1:1, verlieren nicht. Ich kann die Pfiffe nicht verstehen, vielleicht sind hier viele schon zu verwöhnt“, ärgerte sich auch Christian Tiffert über die eigenen Anhänger. „In der ersten Hälfte hätte ich es noch verstanden, weil wir nach der Führung auch manchmal Schlafwagen-Fußball gespielt haben. Da ja, okay. Aber nach dem Wechsel haben wir alles versucht, wir wollten den Sieg mehr, vom VfL kam doch gar nichts mehr. Ich kann das ab, akzeptiere es aber nicht“, so Tiffert.

Dem schloss sich Trainer Hannes Drews an: „Klar hätten wir gerne gewonnen. Aber man muss es auch mal realistisch einschätzen. Ich finde es schade, dass die Fans diese 1:1-Leistung nicht honorieren.“


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