Aues Traumsturm will heute wieder ballern

Die Szene zum entscheidenden 2:0 auf dem Betzenberg:Pascal Köpke (2.v.l.) passte mustergültig in die Mitte.Sören Bertram (Nr. 23) drückte die Kugel über die Linie.
Die Szene zum entscheidenden 2:0 auf dem Betzenberg:Pascal Köpke (2.v.l.) passte mustergültig in die Mitte.Sören Bertram (Nr. 23) drückte die Kugel über die Linie.  © picture point/Sven Sonntag

Aue - Da haben sich drei im Sturmzentrum gefunden: Sieben der bisher neun erzielten Auer Tore gehen auf das Konto von Sören Bertram (3), Pascal Köpke und Dimitrij Nazarov (je 2). Freitag gegen Sandhausen will das Trio weiter ballern.

Dazu kommt: Köpke ist derzeit der gefährlichste Kicker der ganzen Liga. Zu seinen beiden Treffern gesellen sich fünf Vorbereitungen. Dreimal profitierte Bertram davon - in Ingolstadt beim 2:0 und bei seinem Doppelpack auf dem Betzenberg. „Ich muss Pascal mal einen ausgeben. Wie er die Tore vorbereitet hat, das war absolute Sahne“, schwärmt Bertram.

„Ich wollte mich in Kaiserslautern noch revanchieren und ihm einen auflegen, aber mir fehlte in der Situation schlichtweg die Kraft“, so der 26-Jährige. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Und das Schöne bei den drei Stürmern: Sie freuen sich für den anderen, Köpke über Bertram: „Er hat super Qualität in seinem linken Fuß, das wussten wir. Das haben auch die Verantwortlichen damals gesehen, die ihn trotz seines Kreuzbandrisses geholt haben. Er hat eine lange Leidenszeit hinter sich, jetzt ist er da und das ist gut für uns.“

Das ist es in der Tat. Das ist zum Beginn der Vorsaison ein Qualitätssprung. Damals stand Köpke meist allein in der Spitze, machte zwar auch seine Tore, aber Aue war dadurch sehr leicht ausrechenbar. Der Gegner hat Köpke meist zugedeckt und fertig war die Laube im Angriff. Das ist jetzt anders. Köpke, Bertram und Nazarov wirbeln derzeit alles durcheinander. „Wir sind drei völlig verschiedene Typen, daher ergänzen wir uns gut“, so Bertram.

Das sieht Nazarov genauso. Er spricht davon, dass die Tore keine Zufallsprodukte sind: „Das ist ein blindes Verständnis. Die Laufwege von uns sind klar. Der eine weiß, wie der andere tickt, wie er läuft. Das macht zurzeit richtig viel Spaß.“ Der soll heute gegen Sandhausen weiter gehen. Na dann, Bühne frei für Aues Traumsturm.

Sören Bertram könnte die ganze Welt umarmen. Drei der letzten vier Tore erzielte er.
Sören Bertram könnte die ganze Welt umarmen. Drei der letzten vier Tore erzielte er.  © picture point/Sven Sonntag

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