Geiz ist nicht immer geil! Sieben FCE-Tore in sieben Heimspielen

John Verhoek (Nummer 15) dreht jubelnd ab - gerade hat er den Ball
zum 1:1-Ausgleich ins Tor befördert.
John Verhoek (Nummer 15) dreht jubelnd ab - gerade hat er den Ball zum 1:1-Ausgleich ins Tor befördert.  © picture point/Sven Sonntag

Aue - Sieben Tore in den letzten sieben Heimspielen - Aue gibt sich als extremer Miminalist. Nur gegen Union (1:2) reichte es nicht zu einem Punkt.

Drei 1:0-Siege, drei 1:1-Unentschieden ergeben zwölf Punkte. Geiz ist geil, aber nicht immer. Der Nachteil davon: Gegentore in der Nachspielzeit tun so fürchterlich weh.

Bielefeld traf in der 91., Heidenheim jetzt auch. War es damals für die Arminia verdient, wissen die FCH-Kicker bis jetzt nicht, wie der Punkt erkämpft wurde. Einen Eckball köpfte John Verhoek, Sören Bertram fälschte leicht ab, erwischte Martin Männel auf dem falschen Fuß. Ein Kullertor, das den dritten Advent verhagelt - zumindest bei Präsident Helge Leonhardt:

"Das müssen wir uns ankreiden, das darf nicht passieren. Wir müssen das 2:0 machen, ganz einfach. Die Chancen waren da", so Leonhardt. "Ärgerlich, dass uns das auch schon gegen Bielefeld passierte. Gegen Bochum reichte die Führung auch nur zu einem 1:1. Sechs Punkte, die einfach fehlen. Wo wir stehen könnten! Es fühlt sich an wie eine Niederlage", ärgerte sich der Boss.

Ähnlich äußerte sich auch Trainer Hannes Drews: "Es war ja nicht das erste Mal. Wir müssen daran arbeiten, dass wir das zweite nachlegen. Diese Aufgabe nehmen wir mit ins neue Jahr", so der 35-Jährige.

"Wir haben das Spiel kontrolliert, hatten alles im Griff. Wir wussten aber auch, welche Qualität Heidenheim bei Standards hat. Es ist extrem bitter für uns", schüttelte Drews entnervt den Kopf.


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