Mit personellen Problemen im Gepäck will Aue den nächsten Dreier einfahren

Aue - Der FC Erzgebirge ist in Kiel angekommen. Wie im Vorjahr ging es von Leipzig aus mit dem Zug an die Ostsee-Küste.

Tom Baumgart (hier beim Kopfball im Spiel beim SV Sandhausen) laboriert noch an einem Infekt, könnte aber bis zum Anstoß heute Abend noch fit werden.
Tom Baumgart (hier beim Kopfball im Spiel beim SV Sandhausen) laboriert noch an einem Infekt, könnte aber bis zum Anstoß heute Abend noch fit werden.  © Sven Sonntag

Vor 13 Monaten ging das schief, aufgrund einen Bombendrohung am Hauptbahnhof in Leipzig kehrte der Mannschaftsbus auf Höhe Berlin um und sammelte die Profis ein. Damals spielten die Veilchen 2:2. Mit selbigem Ergebnis wären heute sicherlich alle zufrieden.

Denn im Gepäck hatte Trainer Daniel Meyer allerhand personelle Sorgen und demzufolge fast sein letztes Aufgebot mit. Neben Innenverteidiger Malcolm Cacutalua, der sich beim 2:1-Heimsieg gegen den SC Paderborn das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen hatte, werden auch die gelb-gesperrten Mittelfeldspieler Calogero Rizzuto (10.) und Clemens Fandrich (5.) fehlen. Zudem bangt Meyer noch um die angeschlagenen Tom Baumgart (grippaler Infekt) und Florian Krüger (Rücken).

"So langsam gehen uns die Alternativen aus. Viel darf nicht mehr passieren", sagte der 39-Jährige vor der Abfahrt zur angespannten Personalsituation. Die lange Liste an Ausfällen sei wiederum eine gute Gelegenheit, um Spieler, die bisher nicht so oft zum Einsatz gekommen sind, in die Startelf zu rotieren. "Wir haben immer über unsere Qualität im Kader gesprochen. Deswegen bleiben wir da ruhig, klar und haben Vertrauen in die Jungs, die in Kiel auflaufen werden", sagt Meyer.

Die Auer wollen ihren Aufwärtstrend im Duell beim Tabellenfünften bestätigen. Aus den vergangenen fünf Partien holten die Sachsen zehn Punkte, womit sie sich ins gesicherte Mittelfeld absetzen konnten. Um die Leistungen der letzten Wochen zu bestätigen will Meyer, dass sich die Spieler wohlfühlen.

Daher auch die Anreise mit dem ICE: "Eine Fahrt im Zug ist angenehmer als im Bus. Damit haben wir schon vor kurzem beim Auswärtssieg beim FC St. Pauli gute Erfahrungen gemacht. Alles, was uns ein gutes Gefühl gibt, ist hilfreich", sieht Meyer die Erzgebirger für das Spiel in Kiel auch logistisch ordentlich vorbereitet.

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