Wochen der Wahrheit für den FCE!

Coach Pavel Dotchev weiß, dass sein FCE in die nächsten Wochen viel bewegen kann.
Coach Pavel Dotchev weiß, dass sein FCE in die nächsten Wochen viel bewegen kann.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Aufstiegsplatz, dran an den oberen Rängen oder tristes Mittelfeld? Für den FC Erzgebirge Aue ist bis Weihnachten alles möglich. Es geht gegen Teams, die kurz vorm FCE stehen - nach Münster, nach Osnabrück und gegen Großaspach.

Das werden entscheidende Wochen! Wenn die Kicker unterm Weihnachtsbaum sitzen, wissen sie, was 2016 noch gehen könnte. Fakt ist: Mit drei Siegen würden die Erzgebirge zumindest auf dem Relegationsplatz stehen. Dynamo ist außer Reichweite, nur Großaspach und Mainz II. könnten davor stehen, doch die FSV-Reserve besitzt kein Aufstiegsrecht.

Anderseits kann Aue in den drei Wochen auch viel an Boden verlieren und tief im Mittelfeld versinken, wenn es nicht so rund laufen sollte. Zudem liegt zwischen Osnabrück und der SG Sonnenhof noch das Jackpotspiel im DFB-Pokal gegen Heidenheim.

Nun wird sich zeigen, wie stabil, weit und stark die „Veilchen“ wirklich sind. „Es ist in der Tat so, dass wir in den kommenden drei Wochen viel bewegen können“, ist sich auch Trainer Pavel Dotchev (50) bewusst.

Die Ausgangsposition ist besser, als zuvor gedacht, zuzutrauen ist Aue alles.

Der Coach: „Aber wir schauen jetzt nicht auf all diese Partien, auch nicht auf die Tabelle. Wir konzentrieren uns voll und ganz auf das nächste und das ist in Münster.“ Beim Tabellendritten ist es schwer genug, auch Dresden konnte zuletzt gegen die Preußen nicht gewinnen.

„Es klingt abgedroschen, aber wir blicken nur von Spiel zu Spiel. Damit fahren wir am besten. Was ich aber versprechen kann: Wir gehen mit vollster Konzentration in jedes Spiel. Und mit einer breiten Brust“, so Dotchev.

Foto: Picture Point/Sven Sonntag (1)


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