Leiste zwickt: Fällt Männel gegen Dynamo aus?

Spätestens zum Sachsen-Derby will Keeper Martin Männel wieder fit sein.
Spätestens zum Sachsen-Derby will Keeper Martin Männel wieder fit sein.

Von Olaf Morgenstern

Leipzig - Nicht gespielt und trotzdem gefeiert: Mit lautstarken „Martin Männel“-Rufen begrüßten einige Veilchen-Anhänger den FCE-Kapitän, als er am Sonntag nach dem 8:0-Sieg bei der SG Taucha 99 zum Mannschaftsbus kam.

Dabei stand Martin Männel (27) im Landespokal-Viertelfinale gar nicht im Tor. Nach dem Aufwärmen blies er seinen Einsatz ab.

„Eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagte der Stammkeeper: „Ich habe mir am Samstag eine kleine Blessur im Adduktorenbereich zugezogen. Stand jetzt ist es nichts Ernstes. Ich wollte es probieren, habe aber gemerkt, dass es besser ist, kein Risiko einzugehen.“

Im Sachsenderby gegen Dresden will der Kapitän wieder an Bord sein.

„Nur die nächsten ein, zwei Tage werde ich etwas ruhiger angehen und viele Behandlungen machen lassen.“

Für Männel rückte Robert Jendrusch (19) zwischen die Pfosten. Das Veilchen-Eigengewächs vollbrachte seine größte Rettungstat kurz nach der Gästeführung. Da verhinderte er mit einer starken Fußabwehr gegen Marcus von Durschefsky das 1:1.

„Robert hat das nicht nur in dieser Szene sehr gut gemacht. Man darf nicht vergessen, dass sowohl er als auch Mario Seidel damit zu kämpfen haben, dass sie kaum Spielpraxis erhalten“, lobte Männel.

Übrigens: Für das Halbfinale hatte er keinen Wunschgegner.

„Wir wollen auch im kommenden Jahr wieder im DFB-Pokal spielen“, betonte Männel: „Es gibt nur wenige Wege, um sich dafür zu qualifizieren. Wir wollen den Landespokal gewinnen.

Deshalb ist es egal, gegen wen wir jetzt spielen.“

Foto: Kerstin Kummer


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