Eine Festnahme bei Durchsuchungen in Dynamo-Fanszene 17.075
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Eine Festnahme bei Durchsuchungen in Dynamo-Fanszene

Pressekonferenz zu den Hausdurchsuchungen in der Fanszene von Dynamo Dresden nach dem Spiel beim Karlsruher SC.
Die Vertreter der Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe sowie Jana Ulbricht von der Polizeidirektion Dresden.
Die Vertreter der Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe sowie Jana Ulbricht von der Polizeidirektion Dresden.

Dresden - Am Nachmittag haben die Staatsanwaltschaft und die Polizei Karlsruhe auf einer Pressekonferenz in Dresden Ergebnisse der am Morgen im Großraum Dresden durchgeführten Hausdurchsuchungen in der Fanszene von Dynamo Dresden bekanntgegeben.

Teile der Pressekonferenz im Wortlaut:

"Der Schwerpunkt der polizeilichen Maßnahmen liegt in Dresden, deshalb führen wir die Pressekonferenz hier durch", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe, Raphael Fiedler.

"Die Kräftelage war so, dass man den Marsch der Dynamo-Fans mit diesem martialischen Auftreten und dem massiven Einsatz von Pyrotechnik laufen lassen musste, weil man sonst nicht alle hätte unter Kontrolle halten können.

Es wurde nicht damit gerechnet, dass sie die Einlasskontrollen mit hoher Gewalt überlaufen werden. Per Würgegriff wurden einige in Dynamo-Trikot gekleidete Personen aus dem Block geschleift. Während des Spiels wurde massiv Pyrotechnik einsetzt. Nach dem Spiel lief es problemlos. Bis auf Videoaufnahmen hat der Polizeiführer keine Maßnahmen zur Beweissicherung veranlasst, weil die Kräftelage nicht gereicht hätte, um die Situation abzusichern."

Maßnahme am Dienstag: 28 Verdächtige im Visier, 35 Objekte durchsucht

Zu Beginn der PK wurden Szenen des Fan-Marsches gezeigt.
Zu Beginn der PK wurden Szenen des Fan-Marsches gezeigt.

"Anschließend hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe die Ermittlungen wegen Landfriedensbruch eingeleitet. Im Zuge dessen konnten 28 Personen identifiziert werden, die Organisatoren oder Kommandeure des Marsches sein sollen.

Es wurden Durchsuchungsbeschlüsse beantragt. Sie wurden heute in insgesamt 35 Wohn- und Geschäftsobjekten zeitgleich vollstreckt. Ein Objekt in Basel, eines in Baden-Württemberg, Brandenburg, eines in Zwickau, der Rest in Dresden.

Wir wollten Beweise sicher stellen, konkret Dinge, die auf die Organisation des Marsches hinweisen. Smartphone, Computer, Speichermedien, Pyrotechnik und Tarnkleidung wurden beschlagnahmt. Auch das Auto wurde beschlagnahmt, aus dem die Kommandos gegeben wurden.

Die Räumlichkeiten des Fanprojektes wurden teilweise durchsucht. Es ging darum, Beweismaterial zu finden, deshalb auch dort die Durchsuchungen. Die sächsische Polizei war dabei, die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat entschieden, dass die Ermittler aus Karlsruhe hier vor Ort mitwirken sollen. Dann gab es die Absprachen zwischen den beiden Polizeidirektionen Dresden und Karlsruhe, wie die Maßnahme umgesetzt werden kann.

Eine Festnahme eines deutschen Staatsbürgers in der Schweiz

Der Fanmarsch in Karlsruhe.
Der Fanmarsch in Karlsruhe.

Die Verdächtigen bewegen sich im Alter zwischen 23 und 34 Jahren, sie gehören der Fanszene an und sind Führungspersönlichkeiten. Sie stehen in dem Verdacht, es organisiert zu haben. Gegen die Fans, die an dem Marsch nur teilgenommen haben, ermitteln wir nicht.

Es konnten keine konkreten Personen ermittelt werden, die konkret Pyrotechnik abgebrannt haben. Beim Verein als solchem habe wir nicht durchsucht, aber es wurde ein Fanshop durchsucht. Der Fanshop taucht auch im Internet auf, mehr kann ich dazu nicht sagen.

Die meisten Beschuldigten im Verfahren sind trotz Gesichtsbemalung identifiziert worden. Die konkreten Werfer haben sich so verhalten, dass sie nur für einen kurzen Moment auf dem Video auftauchen, sich die Tarnmütze überziehen und in der Menge wieder abtauchen.

Die Beschuldigten bekennen sich teilweise zu Ultra-Gruppierungen. Zu Vorstrafen kann ich ihnen keine Auskunft geben.

Insgesamt 370 Ermittler, Beamte, Sicherheitskräfte und drei Staatsanwälte im Einsatz

Die Dynamo-Fans im Block in Karlsruhe.
Die Dynamo-Fans im Block in Karlsruhe.

Wie geht es weiter?

"Der Zeitraum der weiteren Ermittlungen ist offen. Die Auswertung der sichergestellten Beweise dauert seine Zeit. Aber man kann von einigen Monaten ausgehen."

In einem Objekt in der Schweiz wurde ein deutscher Staatsbürger vorläufig festgenommen, da wird die Haftfrage geprüft. Er bekennt sich dazu, dass er am 14. Mai in Karlsruhe war."

Insgesamt waren 370 Personen an den Durchsuchungen am Dienstagmorgen beteiligt. 100 Beamte aus Karlsruhe, 100 Ermittler, 200 Sicherungsräfte sowie drei Staatsanwälte aus Karlsruhe."

Vorkommnisse in Freiburg (DFB-Pokalspiel)

Zur Sprache kamen auch die Vorkommnisse rund um das Pokalspiel in Freiburg. Dort sprach einer der auf dem Podium sitzenden Personen von einem "massiven Gewaltausbruch" im Dynamo-Fanblock. Dieser habe sich vor Beginn der Partie ereignet, als die Polizei einen Bus anhielt, um ihn zu kontrollieren. Es soll dann eine Kommunikation in den Block hinein gegeben habe, als die darin befindlichen Personen von dem Stoppen des Busses erfuhren, sollen sie Tore eingetreten haben. Die Polizei riegelte daraufhin den Block ab, es kamen keine Personen mehr hinein.

Razzia in der Fanszene von Dynamo Dresden: Was bisher geschah

Die Dynamo-Fans waren in Karlsruhe in Camouflage-Optik aufgelaufen und hatten dem DFB den Krieg erklärt.
Die Dynamo-Fans waren in Karlsruhe in Camouflage-Optik aufgelaufen und hatten dem DFB den Krieg erklärt.

Dresden/Karlsruhe - Seit den Morgenstunden laufen Hausdurchsuchungen in Sachsen, mit dem Schwerpunkt auf dem Raum Dresden. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe auf TAG24-Nachfrage bestätigte, sind Beamte aus Dresden und Karlsruhe im Einsatz.

Den Grund der Durchsuchungen wollte er noch nicht nennen und verwies auf eine Pressemitteilung um 11 Uhr sowie eine Pressekonferenz um 14 Uhr.

Gut möglich, dass die Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit dem Fußballspiel von Zweitligist SG Dynamo Dresden am 14. Mai beim Karlsruher SC stehen. Dort waren die Anhänger des Vereins in Camouflage-Outfit zum Stadion gelaufen. Mit dem Auftritt hatten die Fans die Botschaft "Krieg dem DFB" übermittelt. Sie fackelten auf dem Weg zum Stadion jede Menge Pyrotechnik ab, überfielen später eine Imbissbude und erwirkten einen Einlasssturm.

Nach dem Spiel gab es Meldungen über schwer verletzte Polizisten, die später aber von der Polizei Karlsruhe nicht bestätigt werden konnten. (TAG24 berichtete). Sachsens Innenminister Markus Ulbig hatte nach den Vorkommnissen sogar Knast für die Dynamo-Fans gefordert.

Dynamo: 35 Wohnungen und Geschäftsobjekte in der Fanszene durchsucht

An der Würzburger/Zwickauer Straße lief eine der Maßnahmen.
An der Würzburger/Zwickauer Straße lief eine der Maßnahmen.

Die Pyrotechnik, den Einlasssturm und eine überfallene Imbissbude hatte Dynamo auf einer Pressekonferenz am 22. Mai in Dresden selbst eingeräumt. Allerdings beklagten Geschäftsführer Michael Born und Präsident Andreas Ritter damals, dass ihnen bei der Verfolgung der Straftäter die Hände gebunden sind, sie auf Hilfe der staatlichen Institutionen angewiesen sind.

Die scheinen nun reagiert zu haben, mauern aber noch zu den genauen Umständen und Inhalten der Durchsuchungen. Dynamo selbst hatte anschließend zahlreiche Maßnahmen ergriffen, zum Beispiel ein Voucher-System für Auswärtsspiele eingeführt und so nur noch personalisierte Tickets abgesetzt.

Update, 10.40 Uhr: Die Staatsanwaltschaft und Polizei Karlsruhe haben nun in einer gemeinsamen Erklärung bestätigt, dass es sich um Durchsuchungen im Zusammenhang mit dem Spiel am 14. Mai in Karlsruhe handelt.

Dabei wurden seit den Morgenstunden 33 Wohnungen in Dresden, Brandenburg, Baden-Württemberg und der Schweiz durchsucht. Insgesamt 20 Tatverdächtige hat die Polizei nach dem Spiel ermittelt. Gegen sie wird wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und Sprengstoffgesetz ermittelt.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, erlitten 21 Beamte und Beamtinnen ein Knalltrauma, als sie auf dem Weg zum Stadion aus der Menge heraus mit Pyrotechnik beworfen wurden.

Fotos: Holm Helis, Worbser Sportfotografie, DPA

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