FSV Zwickau: Zuhause hui, auswärts pfui

Zwickau - Etwas hat die abgelaufene Saison gezeigt: Zuhause ist der FSV Zwickau zweitligareif, auswärts dagegen nicht drittligatauglich.

Für Julius Reinhardt (l.) und Dennis Grote endete dieser Bodenkampf schmerzhaft.
Für Julius Reinhardt (l.) und Dennis Grote endete dieser Bodenkampf schmerzhaft.  © imago images/Bert Harzer

Jüngstes und bitterstes Beispiel für die diesjährige Misere auf fremden Plätzen war das Sachsenpokal-Finale in Chemnitz. Die Westsachsen ließen sich dort vom Viertligisten Chemnitzer FC den Schneid abkaufen und verloren verdient mit 0:2.

"Das ist sehr traurig, weil wir die Saison mit dem Pokalsieg vergolden wollten", haderte Julius Reinhardt nach der bitteren Derbypleite. Sie wollten der bockstarken Drittligaserie das i-Tüpfelchen aufsetzen und kassierten stattdessen ein Ausrufezeichen.

"Im Fußball kannst du es dir nicht immer heraussuchen. Wir gehen als Siebter in den Urlaub. Damit können wir sehr zufrieden sein. Auch damit, dass wir uns aus schwierigen Phasen großartig herausgekämpft und stets Ergebnisse geliefert haben", meint Reinhardt.

Die harsche Reaktion der eigenen Anhänger auf die Pokalniederlage kam für ihn deswegen überraschend: "Die Fans waren frustriert. Das kann ich teilweise nachvollziehen, aber insgesamt hätte ich mir den Gang in die Kurve nicht so schwierig vorgestellt."

Es ist ja nicht so, dass sie keine Selbstkritik üben würden. "Im Sommer müssen wir Revue passieren lassen, dass wir Zweiter in der Heim- aber Vorletzter in der Auswärtstabelle waren. Daran müssen wir etwas verändern, damit es positiv weitergeht", legt Reinhardt den Finger in die offene Wunde.

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