Wachsmuth: „Wir brauchen keine Zusatzmotivation!“





Davy Frick (l.) wird am Sonntag wohl 
neben Wachsmuth in der Innenverteidigung auflaufen.
Davy Frick (l.) wird am Sonntag wohl neben Wachsmuth in der Innenverteidigung auflaufen.

Zwickau - Derbyfieber! Am Sonntag vollziehen die beiden sächsischen Drittligisten vom Chemnitzer FC und dem FSV Zwickau den scharfen Start in die neue Drittligasaison. Schauplatz des brisanten Derbys ist die Chemnitzer community4you Arena.

Nicht zuletzt dank der kurzen Anreisestrecke ist das Interesse bei der rot-weißen Anhängerschaft riesig. Alle im Vorverkauf erhältlichen Gästetickets wurden abgesetzt.

Doch nicht nur die Fans brennen vor Vorfreude - in erster Linie ist die Zwickauer Mannschaft motiviert bis in die Haarspitzen!

Einer, dem es ganz besonders unter den Fußsohlen kribbelt, ist Kapitän Toni Wachsmuth. Bevor der 30-Jährige im Juli 2014 zu den „Schwänen“ wechselte, schnürte drei Jahre lang für die Himmelblauen seine Töppen.





Kapitän Wachsmuth (l.) will mit dem FSV Zwickau im Sachsenderby 
beim Chemnitzer FC punkten.
Kapitän Wachsmuth (l.) will mit dem FSV Zwickau im Sachsenderby beim Chemnitzer FC punkten.  © Picture Point/Gabor Krieg

Wer neben „Wachser“ in der Zwickauer Innenverteidigung Platz nehmen darf, dazu ließ sich Cheftrainer Torsten Ziegner bislang noch nicht in die Karten schauen. Sowohl Neuzugang Ali Odabas, als auch Davy Frick konnten sich in den Testspielen empfehlen.

Fakt ist aber: „Egal, wer spielt, eine Zusatzmotivation brauchen wir nicht. Wir fiebern diesem Spiel entgegen und jeder will dabei sein und möglichst in der Startformation stehen“, so Wachsmuth. Die Marschroute dabei ist klar: „Wir wollen in Chemnitz erfolgreich sein und punkten.“

Wichtig ist vor allem, wie die Zwickauer das im Spiel realisieren können. Der Kapitän weiß: „Ein Sieg ist keine glasklare Sache, aber es ist auch nicht so, dass wir chancenlos sind.“

Der FSV hat die in weiten Teilen frisch zusammengestellte himmelblaue Truppe in deren letzten Vorbereitungsspiel gegen Dukla Prag (0:2) genau unter die Lupe genommen.

Wachsmuth: „Wir müssen auch schauen, wie es den Chemnitzern gelingt, ihre Vorhaben umzusetzen. Ein Testspiel ist etwas anderes als ein Pflichtspiel. Das Stadion wird voll sein. Man gewinnt dort nicht einfach im Vorbeilaufen.“


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