Angina wer? "Bax" und Antonitsch überzeugen beim FSV gegen Großaspach

Lag eine Woche mit einer Angina im Bett. Davon war gegen Großaspach nix zu sehen: Bentley Baxter Bahn (r., gegen Jeff-Dennis Fehr).
Lag eine Woche mit einer Angina im Bett. Davon war gegen Großaspach nix zu sehen: Bentley Baxter Bahn (r., gegen Jeff-Dennis Fehr).  © Picture Point/Gabor Krieg

Zwickau – Den muss er doch machen! Nein, muss er nicht, wenn er den besser postierten Mitspieler gesehen hat. Mal ganz ehrlich: Statt halbrechts aus spitzem Winkel direkt abzuziehen, bedient man doch den zentral am Fünfmeterraum postierten Mitspieler!

Zumindest dachte Bentley Baxter Bahn so, als er beim 2:0-Heimsieg gegen Großaspach mustergültig für Nils Miatke auflegte.

„Ich sehe ihn natürlich und schiebe den Ball rein“, wertete „Bax“ seinen verunglückten Torschuss als klare Vorlage. Natürlich mit einem Augenzwinkern.

Der fleißige Rechtsaußen spielte eine ganz starke Partie und vermittelte nicht gerade den Eindruck, als hätte er wegen einer Angina eine Woche lang das Bett hüten müssen.

„Nach dem ersten Sprint habe ich bereits zur Auswechselbank geschaut, ob wir da irgendwas machen können“, hielt Baxter Bahn trotzdem gleich zu Beginn nach dem Sauerstoffzelt Ausschau.

Zwei der Besten im FSV-Trikot - nicht nur gegen Großaspach: Bentley Baxter Bahn (l.) und Nico Antonitsch.
Zwei der Besten im FSV-Trikot - nicht nur gegen Großaspach: Bentley Baxter Bahn (l.) und Nico Antonitsch.  © Picture Point/Gabor Krieg

„Als René Lange nach fünf Minuten den ersten Eckball reinbringen wollte, habe ich ihm gesagt, er soll mal etwas langsam machen.“

Der Schalk saß ihm nach Spielende noch sichtlich im Nacken, aber er konnte auch ernsthaft: „Die komplette Mannschaft hat es hervorragend gemacht. Wir haben nichts anbrennen lassen. Jeder hat für jeden gefightet.“

So sah es auch Nico Antonitsch, der, wie Baxter Bahn, auf die Zähne beißen musste. Seit dem finalen Vorbereitungsspiel gegen Hertha II hatte der Innenverteidiger für fast zwei Wochen das Bett gehütet, war erst letzten Dienstag wieder ins Training eingestiegen.

„Die letzten zehn Minuten habe ich schon ordentlich schnaufen müssen“, gab Antonitsch zu. In der Defensive nahm er dennoch fast jeden Ball weg und überzeugte mit einer guten Spieleröffnung. Es gibt sie eben doch, die zweite Luft!


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