Für den FSV verzichtete Daniel Gremsl sogar auf den Aufstieg

Zwickau - Daniel Gremsl hat im Sommer ganz schöne Kanten vor die Nase gesetzt bekommen. Beim FSV Zwickau bekommt es der 1,69 Meter große Angreifer ab dieser Spielzeit mit den großgewachsenen Lion Lauberbach (1,92) und Tarsis Bonga (1,96) zu tun.

Daniel Gremsl (r.) muss Gas geben. Die Konkurrenz im Sturm ist für ihn buchstäblich groß.
Daniel Gremsl (r.) muss Gas geben. Die Konkurrenz im Sturm ist für ihn buchstäblich groß.  © Picture Point / Roger Petzsche

Zudem ist da noch Fabian Eisele (1,83), mit dem sich Gremsl in der Frühjahresrunde einen engen Kampf um den Platz neben Sturm-Ikone Ronny König lieferte.

Ende März hatte der wuselige Österreicher dieses Duell für sich entschieden und den ersehnten Platz in der Startelf erkämpft.

"Entscheidend war die erfolgreiche Umstellung auf die neue Spielweise. Im Vergleich zur zweiten Liga in Österreich geht es in der 3. Liga deutlich zweikampfbetonter zu. Außerdem liegt der Fokus verstärkt auf dem Spiel mit zweiten Bällen", berichtet Gremsl.

Genau diese taktische Ausrichtung kommt dem 25-Jährigen entgegen: "Unter Danny König konnte ich regelmäßig neben Ronny König starten und nach den Bällen gehen, die er festmacht. Joe Enochs hat mir in den ersten Gesprächen den Eindruck vermittelt, dass er ebenfalls einen Angreifer haben will, der um King herumspielt."

Deswegen bereut der gebürtige Hartberger seinen Wechsel nach Zwickau keineswegs.

Als er den TSV Hartberg im letzten Winter verließ, befand sich der Dorf-Klub aus der Steiermark im Aufstiegsrennen – wenn auch nur mit Außenseiterchancen.

Sechs Monate später wurde die kleine Sensation wahr: Hartberg sicherte sich hinter Wacker Innsbruck den Aufstieg in die 1. Bundesliga. "Die Möglichkeiten, sich als Profi-Fußballer weiterzuentwickeln sind in Deutschland größer. Deswegen ist dieser Schritt genau richtig gewesen.", so Gremsl.

Die letzte Woche vor dem scharfen Trainingsauftakt (25.6.) verbrachte er deswegen nicht etwa in der Hängematte. "In Graz gibt es eine Soccerhalle, in der ich mit computergesteuerten Geräten an Passspiel und Schusstechnik arbeiten konnte", berichtet Gremsl.

Analoge Bälle treffen auf virtuelle Tore - Daniel Gremsl trainiert bei skills.lab in Graz.
Analoge Bälle treffen auf virtuelle Tore - Daniel Gremsl trainiert bei skills.lab in Graz.
Daniel Gremsl (r.) trainiert bei skills.lab in Graz.
Daniel Gremsl (r.) trainiert bei skills.lab in Graz.

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