FSV: Wegkamp beißt sich durch und feiert mit der Familie

Zwickau - Doppelter Einstand nach Maß! Gerrit Wegkamp stellte gleich zum Auftakt beim SV Meppen mit seinem Führungstor die Weichen für den ersten Zwickauer Saisonsieg. Besser konnte es für den FSV-Neuzugang kaum laufen.

Gerrit Wegkamp (r.) springt höher als Meppens Marco Komenda und gewinnt auch dieses Kopfballduell.
Gerrit Wegkamp (r.) springt höher als Meppens Marco Komenda und gewinnt auch dieses Kopfballduell.  © Imago Images / Werner Scholz

"Wego", wie sie ihn beim FSV Zwickau nennen, erhielt mit Elias Huth in der Spitze den Vorzug vor Torjäger Ronny König. Dort war der 26-Jährige präsent und erfolgreich.

Nach Freistoßflanke von Fabio Viteritti ließ der 1,93 Meter Meppens Abwehrhüne Steffen Puttkammer (1,92 m) stehen und köpfte gezielt ein.

Beim Angreifer ging der Treffer runter wie Öl: "Wir haben über die komplette Spielzeit gefightet, uns nie unterkriegen lassen und eine geschlossene Teamleistung gezeigt."

Die Chancen darauf, dass Zwickau in Meppen gewinnt, ausgerechnet Wegkamp die Führung besorgt, standen vor Anpfiff nicht so günstig.

Alle sechs bisherigen Gastspiele im Emsland gingen verloren. Und Wegkamp?

Der bangte darum, überhaupt zum Einsatz zu kommen: "Ich hatte mir im Abschlusstraining einen Pferdekuss zugezogen, durch den jede Bewegung schmerzte. Da musste ich mich durchbeißen und mit dem Abpfiff war alles wie weggeblasen."

Ein Ausfall wäre für ihn besonders bitter gewesen, schließlich ist seine Heimatstadt Ochtrup nur ein paar Kilometer von Meppen entfernt. Freunde und Verwandte hatten sich in großer Zahl angesagt. "Für sie habe ich noch zusätzliche Karten gekauft. Am Ende waren über 20 Leute da", konnte Wegkamp auf seinen eigenen Fanclub bauen.

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