FSV-Oldie König hat's gewusst: Lauberbach trifft und weckt Begehrlichkeiten

Zwickau - Ronny König verfügt über einen unglaublichen Torinstinkt. Das dürfte zumindest in der 3. Liga hinlänglich bekannt sein. Der 35-Jährige ist mit aktuell acht Saisontoren auf dem besten Weg, zum dritten Mal nach 2016/17 (15) und 2017/18 (11) bester FSV-Torjäger zu werden.

Lion Lauberbach hatte keine Mühe, gegen Würzburg zum 2:0 einzuschieben
Lion Lauberbach hatte keine Mühe, gegen Würzburg zum 2:0 einzuschieben  © Frank Kruczynski

Darüber hinaus besitzt "King", der nach der aktiven Laufbahn im Sommer 2020 in Zwickau als Nachwuchstrainer weitermachen will, auch Gespür für die Fähigkeiten der jungen Generation.

Youngster Lion Lauberbach machte er Ende März nach dessen erstem Saisontor gegen Energie Cottbus (2:1) Mut und nahm ihn gleichzeitig in die Pflicht: "Ich freue mich riesig für ,Laube'. Hoffentlich schießt er jetzt die Liga auseinander."

Lauberbach dankte es damals mit Worten: "Ronny gibt mir in jedem Training Zuspruch, baut mich auf. Er hat immer wieder gesagt, dass der Knoten irgendwann platzt."

Mittlerweile zahlt er mit Toren zurück. In Unterhaching sorgte der 21-Jährige vorletzte Woche nach Vorlage von Morris Schröter per Kopf für den 1:0-Siegtreffer. Karsamstag band er gegen die Würzburger Kickers mit seinem Tor zum 2:0 den Sack zu.

Vorausgegangen war eine 1A-Mannschaftsleistung.

Der Youngster und der Oldie: Lion Lauberbach (l.) und Ronny König klatschen ab.
Der Youngster und der Oldie: Lion Lauberbach (l.) und Ronny König klatschen ab.  © Picture Point / Sven Sonntag

"Klasse, wie Tarsis durchgelaufen ist, nochmal abgekappt hat und Jules dann zu mir rübergelegt hat", bedankte sich "Laube" für die Vorlage durch Tarsis Bonga und Julius Reinhardt.

Lauberbach läuft in der entscheidenden Saisonphase heiß: "Toretechnisch ist der Knoten geplatzt. Dort will ich weitermachen, denn noch sind ein paar Spiele offen."

Laut dem Onlineportal "Liga-Drei.de" ist bereits so mancher Zweitligist auf den Angreifer aufmerksam geworden. Konkret handele es sich dabei um den 1. FC Heidenheim, dessen Coach Frank Schmidt in Unterhaching kiebitzte.

Da Lauberbach einen Vertrag bis 2020 besitzt, können sie sich in Zwickau entspannt zurücklehnen und auf entsprechende Offerten warten.

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