Miatke findet, dass beim FSV endlich die Null stehen muss

Nils Miatke hofft, dass morgen gegen Meppen hinten die Null steht.
Nils Miatke hofft, dass morgen gegen Meppen hinten die Null steht.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Zwickau - Ist das stärker auf fußballerische Lösunge statt auf brachialen Fußball mit langen Bällen ausgelegte Spielsystem noch nicht ausgereift? Greift das Raumverhalten in der Defensive noch nicht oder wird der Drittligist gerade Opfer einer starken letzten Rückrunde, die einige Schwächen übertüncht hat?

Keine Frage: Morgen in Meppen muss der erste Sieg her! Wie, das weiß Nils Miatke: "Jedes Spiel sind wir einem Rückstand hinterhergelaufen. Das müssen wir diesmal unbedingt vermeiden. In dieser Liga ist es außerdem wichtig, zu null zu spielen, um genügend Punkte zu sammeln."

Recht hat er! Ein Rückstand ist Gift - besonders für den FSV, der in der Vorsaison nach einem 0:1 nur einmal gewinnen konnte (2:1 in Regensburg). Und ohne Gegentor hat man schon mindestens einen Punkt auf der Habenseite.

Allerdings ist nicht nur die Defensive gefordert. "Vorne müssen wir auch mal eine der vielen Chancen machen", meint Miatke. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn je länger die Ergebniskrise andauert, desto größer wird die Versagensangst. "Wir haben aus vier Spielen nur zwei Punkte geholt. Da strotzt man nicht vor Selbstvertrauen", berichtet der 27-jährige Linksaußen.

Höchste Zeit, dass sich die Rot-Weißen aus dem Schlamassel befreien, bevor man sich schon im Hochsommer warm anziehen muss.


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